Die Berlinische Galerie in Kreuzberg. Foto: Lisa Ducret/dpa
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Statikprobleme am Dach Berlinische Galerie schließt für zwei Wochen

Das Museum in Kreuzberg macht kurzfristig zu: Bei der Sanierungsplanung wurden bislang unklare statische Probleme am Dach festgestellt. Nun wird geprüft.

Wer den Feiertag oder das Wochenende für einen Ausstellungsbesuch nutzen wollte, kann vorerst nicht auf die Berlinische Galerie zählen: Wegen unklarer Statikprobleme am Dach muss die Berlinische Galerie für Publikum vorläufig schließen.

Die Vorsichtsmaßnahme gelte zunächst für zwei Wochen, hieß es am Dienstag bei der zuständigen Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). Probleme und Konsequenzen daraus sollen nun genau überprüft werden. Bis die genauen Ergebnisse vorlägen, bleibe das Museum geschlossen. Das Museum nannte zunächst den 15. Mai als Datum.

„Im Zuge unserer Betreiberverantwortung können wir in diesem Moment nicht anders reagieren, als den Museumsbetrieb kurzfristig einzustellen“, sagte Geschäftsführer Sven Lemiss in einer Mitteilung. „Sicherheit steht hier für die Berlinische Galerie und uns an erster Stelle.“

Die Gesellschaft verwaltet landeseigene Immobilien in Berlin, darunter auch die Berlinische Galerie in Kreuzberg. Gemeinsam mit der Galerie sei eine Sanierung der Dachflächen geplant, hieß es. „Im Zuge der Sanierungsplanung wurde festgestellt, dass der übernommene bauliche Zustand des Gebäudes von der genehmigten statischen Planung aus dem Jahr 2003 abweicht.“ Diese Planung stamme aus einer Zeit, bevor das Gebäude an das Land Berlin ging.

Die 1975 als privater Verein gegründet Berlinische Galerie eröffnete 2004 im aktuellen Gebäude. Das Landesmuseum sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Aktuell läuft unter anderem die Ausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ noch bis zum 12. August. Die Werke sollen während der Untersuchungen im Museum bleiben. (dpa)

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