Küche aus Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Spanien und Ungarn

"Feines aus Österreich" in der Leonhardstraße in Charlottenburg. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Europäische Küchen in Berlin Einmal durch Europa futtern

ÖSTERREICH

FEINES AUS ÖSTERREICH
Ambiente: Die Almhütte ist in Gedanken sehr nah – und das mitten zwischen Charlottenburger Bürgerhäusern. Das machen die Holzregale, die Lederhosendeko, die rot-weiß-karierten Decken und der verführerische Schinkenduft.

Stolz des Hauses: Schinkensemmel, scharfer Kren, Leberknödelsuppe – und die Marille liegt in allen Formen vor: in Schnaps, als Marmelade, in Schokolade, auf der Mohntorte.

Nicht verpassen: Immer Freitags stehen Marillenknödel auf der Karte.

Kontakt: Leonhardtstraße 11, 14057 Berlin, www.feinesausoesterreich.org, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-14 Uhr.

POLEN

SCHMECKEREI/ PIEROGI
Ambiente: Supersauber und leicht rustikal, mit Deko-Violine an der Wand. Wenige kleine Tische in schlauchartigem Laden, der von einem Ehepaar geführt wird.

Stolz des Hauses: Die freundliche, familiäre Atmosphäre. Hier sind die „Pierogi“ – gefüllte Teigtaschen – wirklich mit Liebe handgemacht.

Nicht verpassen: Herzhafte Piroggen mit Sauerkraut, Pilzen, geschmelzten Zwiebeln und Salat.

Kontakt: Brunnenstrasse 182, 10119 Berlin, www.facebook.com/schmeckerei, ab 2. Januar wieder werktags von 12-17 Uhr geöffnet.

PORTUGAL

CAFÉ SANTOS
Ambiente: Der große Spiegel, das unverputzte Mauerwerk und die durcheinandergewürfelten Holztische mit den rot-weißen Decken verbinden die portugiesische Tasca mit dem Familien-Kiezlokal.
Stolz des Hauses: Inhaberin und Köchin Filomena Cristina dos Santos Fleischmann empfiehlt ihr Lammfilet mit Portweinsauce oder die Scampi. Wirklich stolz ist sie auf ihre Salatsauce mit Senf und Mango.

Nicht verpassen: Immer Samstags gibt es köstliche Pastéis de Nata, die kleinen Puddingtörtchen – und zwar hausgemachte!
Kontakt: Fregestr. 5, 12159 Berlin, cafe-santos.de, Di–Fr 15-0 Uhr, Sa 12-0 Uhr.

SCHWEDEN

CAFÉ VALENTIN

Ambiente: Winziges, gemütliches Café voller Vintage-Möbel. Eine Wand, verkleidet mit Holzbrettern, gibt ihm den Anschein eines Blockhauses.

Stolz des Hauses: Auf der Karte sind alle Gerichte bio, fair trade, regional oder vegetarisch. Das hausgemachte „Knäckebröd“ gibt es zum Beispiel mit Marmelade oder mit Avocado, Sesam und Olivenöl.

Nicht verpassen: Gröt, die schwedische Version des Porridge, hier mit Himbeeren, Ingwer und Chia.

Kontakt: Sanderstraße 13, 12047 Berlin, facebook.com/cafevalentin, Mi-Sa 10-18 Uhr, So 11-18 Uhr.

Tapas gibt es nicht nur in der Markthalle Neun (9) in Kreuzberg, sondern auch im TXOKOA. Foto: Kai-Uwe Heinrich Vergrößern
Tapas gibt es nicht nur in der Markthalle Neun (9) in Kreuzberg, sondern auch im TXOKOA. © Kai-Uwe Heinrich

SPANIEN

TXOKOA
Ambiente: Das Konzept der spanischen Gastro-Bars steht Pate für die baskische experimentelle Tapas-Bar. Schlichte Holztische, monochrom getünchte Wände, nichts lenkt in diesem Ecklokal vom sinnlichen Erlebnis der Speisung ab. Zum Glück!
Stolz des Hauses: An kühlen Tagen schmeckt besonders das iberische Schweinebäckcken mit Selleriewaffel und Rosenkohl.
Nicht verpassen: Im Sommer die erfrischende Erdbeer-Gazpacho, die wunderbar den Gaumen kühlt und ihn nicht so überzuckert, wie das Gericht vermuten ließe.

Kontakt: Weserstr. 6, 12047 Berlin, txokoa.de, Mo-Fr 12-15 Uhr und 18-23 Uhr, Sa 18-23.30 Uhr.

UNGARN

SZIMPLA
Ambiente: Oma-Sofas vor weinroten Wänden, im Nebenraum kickern und rauchen Erasmus-Studenten, aus den Boxen schallt Old-School-Rap.

Stolz des Hauses: Lecsó, ein Eintopf mit Paprika, Paprikawurst und noch mehr Paprika. Pörkölt: scharfes Gulasch. Dazu Körözött, ein Frischkäseaufstrich.

Nicht verpassen: Von der Kellnerin ungarische Aussprache lernen und sich in der Sonne, Blick zum Boxhagener Platz, durch die gigantische Frühstückskarte fressen.

Kontakt: Boxhagener Platz/Gärtnerstr. 15, 10245 Berlin, szimpla.de, Mo-So 9-24 Uhr.

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