Niki Lauda und Ryanair-Chef Michael O'Leary am Mittwoch. Foto: AFP
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Laudamotion Ryanair will mit Niki Laudas Airline in drei Jahren Gewinn machen

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Spätestens im dritten Jahr will Ryanair mit Laudamotion in die Gewinnzone kommen. Das verkündete Konzernchef O'Leary zusammen mit Niki Lauda.

Der irische Billigflieger Ryanair will mit Laudamotion binnen drei Jahren Gewinn machen. Im ersten Jahr dürfte es noch Verluste von rund 50 Millionen Euro geben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Laudamotion-Chef Niki Lauda in Wien. Auch im zweiten Jahr dürfte es noch ein kleines Minus geben, bevor man im dritten Jahr dann schwarze Zahlen schreiben werde.

Ryanair kauft in einem ersten Schritt knapp ein Viertel an Laudamotion, der ehemaligen insolventen Air-Berlin-Tochter. Danach soll der Anteil abhängig von der Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter so rasch wie möglich auf 75 Prozent aufgestockt werden. Nach der Pleite hatten mehrere Fluglinien um die österreichische Airline - einst bekannt als Niki - gebuhlt, darunter die Lufthansa mit ihrer Billigmarke Eurowings und die britische IAG mit ihrer Tochter Vueling. O'Leary sagte, der ehemalige Rennfahrer und Unternehmer Lauda sei dabei nicht sein Strohmann gewesen. Zudem akzeptiere Ryanair, dass Gewerkschaften bei Laudamotion aktiv würden. (dpa)

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