Zähne zusammenbeißen: Guard Martin Hermannsson ist nach seiner Verletzung zurück im Team von Alba Berlin. Foto: Soeren Stache/dpa
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Vor dem Spiel gegen Bremerhaven Alba will im Rhythmus bleiben

Zwei Spiele hat Alba Berlin vor den Play-offs in der Basketball-Bundesliga noch vor sich. Guard Martin Hermannsson soll dabei zurück ins Team finden.

Viel Zeit zum Feiern hatten die Basketballer von Alba Berlin am Mittwochabend nicht. Nur wenige Spieler verirrten sich nach dem Sieg gegen Bonn, durch den die Berliner Platz drei in der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga sicher haben, noch ans Büfett. Schließlich steht schon am Freitag (20.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof und live auf Magentasport) das nächste Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven an.

Dabei gab es für Alba genügend Gründe zur Freude, vor allem für Franz Wagner und Martin Hermannsson. Während das 17 Jahre alte Eigengewächs zum besten deutschen Nachwuchsspieler der Liga gewählt wurde, kehrte der Isländer nach drei Wochen auf das Parkett zurück. Eine Muskelverletzung im Oberschenkel hatte Hermannsson nach dem Eurocup-Finale außer Gefecht gesetzt. „Martin hätte auch schon im letzten Spiel dabei sein können, wir wollten aber sichergehen, dass er langsam wieder aufgebaut wird“, sagte Albas Co-Trainer Thomas Päch, der mit dem Comeback von Hermannsson zufrieden war. „Die drei Spiele in kurzer Zeit sind für ihn ideal, um vor den Play-offs wieder reinzukommen.“

Auch wenn es für Alba tabellarisch um nichts mehr geht, wollen die Berliner die Spiele gegen Bremerhaven am Freitag und Ludwigsburg am Sonntag ernst nehmen. „Es ist sehr wichtig, dass wir den Rhythmus halten“, sagte Päch.

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