Da geht's lang. Stelian Moculescu weiß auch in Berlin, wie er ein Team anpacken muss. Foto: Daniel Naupold/dpa
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Volleyball: Champions League Kasan zu stark für die Volleys

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Gegen Zenit Kasan müssen die Volleys eine 1:3-Niederlage hinnehmen - weshalb den Fans auch ein paar Küsschen entgehen.

Es hatte ein bisschen was von Volleyball-Grundkurs in der Schule. Der strenge Stelian Moculescu lief mit erhobenem Zeigefinger auf seinen Spieler Steven Marshall zu, dann zeigte er ihm die richtige Haltung bei der Annahme und zupfte anschließend am Bärtchen des Kanadiers. Marshall musste lachen und ging vielleicht etwas verstört, sicher aber amüsiert zurück aufs Feld.

Dort ging es aus Sicht der BR Volleys nicht immer lustig zu. Der Volleyball-Bundesligist verlor am Mittwoch das Champions-League-Spiel gegen Zenit Kasan 1:3 (17:25, 20:25, 25:23, 23:25) . Die Mannschaft von Moculescu, der erst am vergangenen Montag bei den Volleys als neuer Trainer vorgestellt worden war, zeigte gegen den großen Favoriten aber ein leidenschaftliches Spiel. Nun müssen die Volleys in ihrem letzten Gruppenspiel am 28. Februar in Berlin gegen den polnischen Vertreter Jastrzebski Wegiel gewinnen, um in die nächste Runde einzuziehen.

Experimente im dritten Durchgang

Den Fans in der mit rund 5300 Zuschauern gefüllten Max-Schmeling-Halle entgingen durch die Niederlage ein paar Küsschen des adretten Berliner Mittelblockers Aleksandar Okolic, der dies am Valentinstag im Falle von zwei gewonnen Sätzen dem Anhang versprochen hatte. Dagegen aber hatte das Team des herrlich finster dreinblickenden Gästetrainers Wladimir Alekno etwas.

Im ersten Satz dominierten die Russen, im zweiten war es schon knapper. Im dritten Durchgang experimentierte Alekno und nahm Leon vom Feld. Fortan war es ein ausgegliches Duell. Die Berliner holten sich diesen dritten Satz, anschließend aber hatten die Russen die besseren Nerven.

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