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Dejan Milosavljev (l.) hielt insgesamt 17 Würfe des Gegners. Foto: Imago
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In der Handball-Bundesliga gegen den Bergischen HC Dejan Milosavljev überragt beim 32:17-Sieg der Füchse Berlin

Dank einer starken Abwehrleistung fahren die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga einen klaren Erfolg gegen den Bergischen HC ein.

Erst zwei Würfe aus dem Rückraum, dann noch ein weiterer von rechtsaußen – Dejan Milosavljev war es egal. Blitzschnell eilte der Füchse-Torhüter innerhalb von Sekunden von einer Ecke in die andere, wehrte einen Ball nach dem anderen ab. Seine Paraden waren die Grundlage für den 32:17 (14:8)-Sieg der Berliner am Sonntag gegen den Bergischen HC.

Dabei war es besonders die beschriebene Dreier-Stafette mit der Milosavljev seiner Mannschaft den entscheidenden Impuls gab. Denn zunächst fanden die Füchse kaum in die Partie, taten sich schwer gegen die offensive Deckungsformation der Gäste mit gleich drei Vorgezogenen.

Dementsprechend torarm schritt die Partie voran, in der Lasse Andersson nach zehn Spielminuten erst den dritten Treffer für die Berliner markieren konnte. Dann aber kam Milosavljev. Und seine Leistungssteigerung sorgte auch beim Rest des Teams für eine Initialzündung, sodass nun die Füchse das Spiel an sich rissen und mit 7:5 in Führung gingen.

Durch die Einwechslung von Fabian Wiede, der in der 20. Minute nach einem Monat Zwangspause wieder das Parkett betrat, erhielt der Angriff zudem mehr Tiefe und vor allem mehr Varianz.

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Doch es war die Defensive, die spielentscheidend war. Hier war es mit Viran Morros ein weiterer Rekonvaleszenter, der den Unterschied ausmachte. Der spanische Abwehrroutinier verschaffte sich ab der ersten Sekunde Respekt auf dem Feld und sorgte zudem für eine agileres Deckungszentrum.

Schnell auf den Beinen, gut verrückend und mit dem richtigen Maß an Aggressivität ergaben sich für die Bergischen kaum noch Wurfmöglichkeiten – und wenn doch, war Milosavljev oft zur Stelle. Allein in der ersten Halbzeit kam der Schlussmann auf 52 Prozent abgewehrter Bälle, in 45 Minuten Einsatzzeit waren es schließlich 17.

Wieder und wieder schnellte ein Arm heraus, zuckte das Bein rechtzeitig. Und während die Körpersprache der stark verletzungsgeschwächten Gäste zunehmend verzweifelter wirkte, war bei Dejan Milosavljev nur noch eine Pose zu sehen: die zum Jubel erhobene Siegerfaust.

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