Da kann man sich schon mal freuen: Die Eisbären hier mit James Sheppard, Nick Petersen und Sean Backman (v. l.) feiern ihren ersten Auswärtssieg im Jahr 2018. Foto: dpa
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Eisbären beenden Mini-Krise Verdientes 3:1 bei den Kölner Haien

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Die Eisbären zeigen sich beim 3:1 in Köln gut erholt von den zuletzt klaren Niederlagen. Uwe Krupp spricht von einem "Schritt in die richtige Richtung".

Am Samstag trug sich in Straubing eine außerordentliche Begebenheit zu. Die Eisbären fanden sich im Teamhotel zu einer so nicht geplanten, einstündigen Besprechung zusammen. „Es ging darum, dass wir uns wieder konzentrieren und fokussieren“, berichtete Trainer Uwe Krupp. Genau das tat seine Mannschaft einen Tag später dann auch, bei den Kölner Haien beendeten die Berliner ihre kleine Krise und siegten am Sonntagnachmittag nach guter Vorstellung verdient mit 3:1 (0:0, 3:1, 0:0).

In den drei Spielen zuvor waren sie ohne Punkte geblieben, hatten satte 17 Gegentore kassiert und wirkten seltsam unentschlossen. So konnte es nicht weitergehen, trotz des ungefährdeten dritten Tabellenplatzes. Und so ging es in der Kölner Arena vor 15.122 Zuschauern auch nicht weiter. Von Beginn an zeigten sich die Eisbären deutlich präsenter als noch zuletzt. Sie spielten einfach und reduzierten damit ihre Fehleranzahl beträchtlich. Nach 20 Minuten stand es 0:0, erstmals ging Krupps Team damit im neuen Jahr auswärts nicht mit einem 0:1-Rückstand in das zweite Drittel.

Petri Vehanen gewann das Torwart-Duell gegen Gustaf Wesslau klar

Dort gelang dann Jamie MacQueen der Führungstreffer, bei dem Kölns sonst so zuverlässiger Torhüter Gustaf Wesslau allerdings freundliche Hilfestellung leistete. Beim 2:0 durch Danny Richmond war die dann nicht mehr nötig. Dank der beiden Treffer hatten die Eisbären Mitte des Spiels ihre verloren geglaubte Stabilität zurückgewonnen. Das lag auch am starken Petri Vehanen im Tor, der die Kölner mit vielen guten Paraden zunehmend entnervte. Und als Ryan Jones dann im Powerplay doch ein Tor gelang, antwortete James Sheppard fast postwendend – auch wenn dabei erneut Wesslau nicht gut aussah.

Im letzten Spielabschnitt hätte nun eigentlich ein Sturmlauf der Haie folgen sollen. Doch der blieb aus, weil die Eisbären richtig gut verteidigten. Köln konnte kaum einmal Druck entwickeln und „jedes Mal, wenn wir so etwas wie ein Momentum hatten, haben wir eine Strafzeit kassiert“, klagte Haie-Trainer Peter Draisaitl.

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Zum Schluss versuchte er es bei einem Powerplay für sein Team sogar mit sechs gegen vier Feldspieler – doch auch das klappte an diesem Tag nicht. Die Eisbären stellten sich einfach cleverer an und erinnerten damit an das Team, das in dieser Saison so oft überzeugen konnte. „Das war für uns ein sehr gutes Auswärtsspiel“, lobte Trainer Krupp und ergänzte: „Nach den weniger guten letzten Wochen war das heute ein Schritt in die richtige Richtung.“

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