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Erste Testspiele und die CHL: Das tat sich bei den Eisbären im August

Update Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016 Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

29. August 2015: Das war fast schon historisch. Die Eisbären feiern gegen Gap Rapaces nicht nur ihren ersten Drei-Punkte-Sieg in der CHL-Geschichte, sondern dürfen beim klaren 6:1 (4:0, 1:0, 1:1) vor 5650 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena gegen den Französischen Meister auch das erste Tor vom japanischen Probespieler Shuhei Kuji bejubeln (mehr zum 28-jährigen Stürmer hier). Zudem sind die Aussichten auf das Überstehen der Gruppenphase sprunghaft gestiegen. Auch wenn die Berliner nächste Woche noch in Zürich und Gap antreten.

Gegen die ziemlich flügellahmen Nachtgreifvögel überzeugte das Team von Uwe Krupp am Samstag nach anfänglichen Schwierigkeiten durch viel Spielwitz. Alle Reihen strahlten gleichermaßen Torgefahr aus. Die Treffer erzielten Petr Pohl (9.), Darin Olver (12.), Jens Baxmann (13.), Bruno Gervais (18./41.) und Shuhei Kuji (29.). Den Gegentreffer durch Karel Richter (43.) konnten die Eisbären locker verkraften, zumal Goalie Petri Vehanen auch noch einen Penalty abwehrte. Schwerer könnte da schon der verletzungsbedingte Ausfall von Andre Rankel wiegen. Die Kapitän lief wegen Hüftproblemen nach dem 1. Drittel vorsichtshalber nicht mehr auf.

28. August 2015: Einen Tag vor dem Spiel gegen Gap am Samstag gab es noch einmal Neues aus dem Eisbären-Lager. Gegen die Franzosen wird dieselbe Mannschaft wie am vergangenen Samstag beim 3:6 gegen Zürich auflaufen. Einzig die Reihen werden etwas durchgemischt. Neuzugang Spencer Machacek ("Der Wehrbeauftragte") wird diesmal an der Seite Julian Talbot und TJ Mulock auflaufen. Dafür rückt André Rankel in den Block mit Florian Busch und Petr Pohl. Der Tscheche feierte am Freitag seinen 29. Geburtstag, seine Teamkollegen sangen ihm deshalb nach dem Training ein Ständchen im Mittelkreis der Mercedes-Benz-Arena. "Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen", erklärte Trainer Uwe Krupp. Er schätzt die Chancen pari ein, Gap hätte im Heimspiel gegen Zürich (4:5) vor allem im Power-Play überzeugt und sehr aggressiv gespielt.

Immer wieder spannend ist auch das Thema Kaderplanung. Kommt noch jemand oder gehen die Eisbären mit der aktuellen Mannschaft in die Saison? Sportdirektor Stefan Ustorf erklärte dazu am Freitag noch einmal, dass er mit dem Team in seiner derzeitigen Form "sehr zufrieden" sei. Allerdings sei die Tür nie ganz zu für neue Spieler. Aktiv würde er aber nicht nach möglichen Kandidaten suchen, versicherte er. "Ich sitze jetzt nicht am Telefon und rufe irgendwo an." Weiterhin unklar ist die Zukunft von Shuhei Kuji. Der Japaner steht auch am Samstag im Kader der Eisbären und wird auch mindestens bis einen Tag vor Beginn der DEL-Saison dabei bleiben. Eine Entscheidung, wie es dann weitergeht, werden die sportliche Leitung womöglich bis zum 10. September fällen. Ein paar Spiele hat Kuji also noch Zeit, sich nachhaltig zu empfehlen.

27. August 2015: Zürich ist durch. Die ZSC Lions haben am Donnerstag den dritten Sieg im dritten CHL-Spiel eingefahren und damit den Einzug in die nächste Runde vorzeitig geschafft. Gegen Gap Rapaces siegten die Schweizer 6:1 (2:1, 3:0, 1:0). Der Französische Meister ist am Samstag dann nächster Gegner der Eisbären in der Mercedes-Benz-Arena.

23. August 2015 (II): Rüber in die NHL, wo Deutschlands Top-Verteidiger Christian Ehrhoff offenbar einen neuen Klub gefunden hat. Der 33-Jährige wird in der kommenden Saison für die Los Angeles Kings auflaufen. Dort hat er wohl schon einen Einjahres-Vertrag unterschrieben, der ihm 1,5 Millionen US-Dollar einbringt. Ehrhoff muss nur noch den Medizincheck bestehen. (Blogger Leopold denkt laut: Und sollte er sich in Los Angeles aus welch unerfindlichen Gründen auch immer nicht durchsetzen können, sollten ihn die Kings mal an ihren Kooperationspartner in der DEL erinnern. Es muss ja nicht immer Krefeld sein.)

Der Türöffner gegen Stavanger. Julian Talbot schoss das 1:0. Foto: Imago/Contrast Vergrößern
Der Türöffner gegen Stavanger. Julian Talbot schoss das 1:0. © Imago/Contrast

23. August 2015 (I): Mal eine kleine Bilanz des Spielwochenendes in der CHL. Am Wochenende gab es fünf Spiele mit deutscher Beteiligung - nur die Eisbären verloren dabei. Nach den Siegen von Ingolstadt und Düsseldorf am Samstag legten Meister Mannheim und der EHC München am Sonntag nach. Die Bayern haben damit sogar schon zwei Siege auf dem Konto - und das Weiterkommen vermutlich so gut wie sicher.

22. August 2015: Trotz einer zeitweise starken kämpferischen Leistung sind die Eisbären mit einer Heimniederlage in die Saison gestartet: Ihr erstes Spiel in der Champions Hockey League (CHL) verloren sie gegen die ZSC Lions Zürich vor 6.570 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof mit 3:6 (0:3, 2:0, 1:3).

Nachdem die Gäste im ersten Drittel deutlich überlegen gewesen und mit drei Treffern in Führung gegangen waren, sorgten Marcel Noebels, Darin Olver und Micki DuPont für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Im Schlussabschnitt lieferten sich beide Teams lange einen offenen Schlagabtausch. Während die Berliner ihre zahlreichen Chancen vergaben, trafen Chris Baltisberger, Kris Foucault und Patrik Bärtschi zum letztlich klaren Sieg für die Schweizer. 

So leer kann Champions League sein. Dienstagabend in der Mercedes-Benz-Arena. Foto: Claus Vetter Vergrößern
So leer kann Champions League sein. Dienstagabend in der Mercedes-Benz-Arena. © Claus Vetter

21. August 2015 (I): Am Samstag wird es wieder ernst für die Eisbären – zumindest ein wenig. Dann empfangen die Berliner den Schweizer Vizemeister ZSC Lions Zürich zu ihrem ersten Gruppenspiel in der Champions Hockey League (CHL) in der Arena am Ostbahnhof (16 Uhr, live im Internet auf Laola1.tv). Es mag das erste Pflichtspiel der Saison sein, über seinen sportlichen Wert lässt sich aber diskutieren. Denn dem Europapokalwettbewerb mit dem ambitionierten Namen haftet nach wie vor das Stigma eines besseren Vorbereitungsturniers an. In diesem Jahr wird die gesamte Gruppenphase beendet sein, bevor die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) ihre Saison überhaupt beginnt.

Trotzdem will Trainer Uwe Krupp die Bedeutung des Spiels nicht von vornherein kleinreden: „Wir nehmen das sehr ernst und wollen uns von unserer besten Seite präsentieren“, sagt er. Dabei kann er fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen: Verletzungsbedingt fehlen werden nur Mark Bell und Constantin Braun. Auch der japanische Probespieler Shuhei Kuji soll zum Einsatz kommen. Ob er eine Zukunft in Berlin haben wird, wollen die Verantwortlichen im Laufe der nächsten Wochen entscheiden. Nachhaltige Erkenntnisse über das wahre Leistungsvermögen der Eisbären erwartet Krupp vom Vergleich mit dem Schweizer Spitzenteam allerdings noch nicht: „Wo die Mannschaft wirklich hingehört, werden wir frühestens nach acht bis zehn Ligaspielen wissen.“ Also irgendwann im Spätherbst, der angesichts der Hitze im Moment noch unendlich weit entfernt zu sein scheint.

21. August 2015: Zurück in der Arena: Schon seit Donnerstag trainieren die Eisbären in der Mehrzweckhalle am Ostbahnhof. Am Samstagnachmittag steht hier dann auch das erste Pflichtspiel der Saison auf dem Programm. Um 16 Uhr treffen die Berliner in der Champions Hockey League (CHL) auf den Schweizer Vizemeister ZSC Lions Zürich (live auf Laola1.tv). Für Trainer Uwe Krupp und seine Mannschaft hat inzwischen die zweite Phase der Saisonvorbereitung begonnen: Nach zwei Wochen intensiven Grundlagentrainings feilt er seit einigen Tagen an den Feinheiten: am Spielsystem und an den Special Teams.

Auf die könnte es schon beim Vergleich mit dem Schweizer Spitzenteam ankommen. Auch wenn sich der Favorit aus Zürich am Donnerstag in seinem ersten CHL-Spiel beim dritten Gruppengegner, dem französischen Meister Gap Rapaces, recht schwer tat und nur mühsam 5:4 gewann, erwartet die Eisbären ein echter Härtetest. Und wer könnte das besser beurteilen als Micki DuPont? Schließlich spielte der Verteidiger, der am Samstag sein Comeback im Eisbären-Jersey geben wird, in den vergangenen sieben Spielzeiten für Schweizer Erstligisten. „Das ist eine großartige Mannschaft, die hervorragend zusammengestellt ist“, sagt er. Die Zürcher seien im Angriff und in der Defensive gleichermaßen gut besetzt und spielten ein „kontrolliertes, nordamerikanisch geprägtes Eishockey“.

Dafür steht nicht zuletzt Headcoach Marc Crawford. Der 54-jährige Kanadier stand vor seinem Wechsel in die Schweiz fast fünfzehn Jahre lang in der NHL hinter der Bande – und gewann 1996 mit Colorado Avalanche den Stanley Cup. Der Mann, dem er den Triumph maßgeblich zu verdanken hat, wird am Samstag versuchen, Crawford den Sieg so schwer wie möglich zu machen: Eisbären-Trainer Uwe Krupp schoss seinerzeit das entscheidende Tor zum Titelgewinn. Dass er damals die Methoden des Gästetrainers aus nächster Nähe erleben konnte, sieht Krupp aber nicht als Vorteil für das bevorstehende Spiel: „Das ist schon lange her. In den vergangenen zwanzig Jahren ist im Eishockey viel passiert“, sagt er. Aber beim Spiel der Schweizer in Gap habe er schon „ein paar Sachen, die ähnlich sind“, wiedererkannt. „Das ist eine kompakte, körperlich starke Mannschaft“, sagt Krupp. „Die spielen verantwortliches Eishockey.“

Schnell sind sie. Anders Tangen Henriksen von Stavanger (Mitte) in einem Ligaspiel. Foto: Imago/Digitalsport Vergrößern
Schnell sind sie. Anders Tangen Henriksen von Stavanger (Mitte) in einem Ligaspiel. © Imago/Digitalsport

20. August 2015: Heute beginnt die neue Saison in der Champions Hockey League (CHL). Zwar noch nicht für die Eisbären, aber dafür für zwei andere deutsche Klubs. Das Spiel der Krefeld Pinguine gegen Kärpät Oulu wird am Donnerstag sogar live im Fernsehen übertragen (19.30 Uhr, Sport 1). Insgesamt treten sechs DEL-Teams in diesem Jahr in der CHL an - und wollen die Bilanz der Vorsaison verbessern. Das sollte gar nicht so schwer sein, denn 2014/15 schieden alle deutschen Mannschaften schon in der Vorrunde aus. Der neue Modus hilft auch ein bisschen, denn es gibt insgesamt 16 Dreiergruppen aus denen jeweils die zwei besten Klubs die Play-offs erreichen.

Die Eisbären starten am Samstag in den Wettbewerb mit einem Heimspiel (16 Uhr, Mercedes-Benz-Arena) gegen die ZSC Lions aus der Schweiz. Laola1.TV zeigt die Partie im Internet live. Den ganz großen Zuschauerzuspruch erwarten die Berliner noch nicht, der Oberrang bleibt deshalb gleich mal abgedeckt. Aber selbst wenn "nur" 5000 Fans kommen, sind das immer noch mehr als bei den meisten anderen Klubs. Und wer weiß, wie sich die CHL noch entwickelt. Kollege Jörg Leopold hat sich dazu mal seine Gedanken gemacht. Seinen Kommentar gibt es hier.

19. August 2015: Schluss. Aus. Vorbei. Daniel Brière beendet seine Eishockey-Karriere. Nach 1097 Spielen in der NHL und 360 Toren (inklusive Play-offs) sowie 21 Partien für die Eisbären mit zehn Toren in der Saison 2012/13. Die Familie geht jetzt vor beim zweimaligen Allstar. Kürzlich erzählte der neue Eisbären-Verteidiger Bruno Gervais davon, wie sehr Briere von seiner Zeit in Berlin geschwärmt hatte und das er sogar zurückgekehrt wäre, wenn das sein Privatleben erlaubt hätte. Nun also hört Brière auf, zur Erinnerung verweisen wir noch einmal auf ein Interview mit dem Stürmer, das er dem Tagesspiegel nach seiner Zeit bei den Eisbären gegeben hat.

16. August 2015.: Es war der erste richtige und gleichzeitig auch schon wieder der letzte echte Härtetest der Eisbären vor dem Pflichtspielstart am kommenden Wochenende in der Champions Hockey League. Im Finale des Fanshop-Cups in Dresden unterlagen die Berliner am Sonntag DEL-Konkurrent EHC Wolfsburg mit 3:4 (2:2, 0:0, 1:2). Nach frühem Rückstand, für den u. a. Ex-Eisbär Jimmy Sharrow verantwortlich war, kämpften sich die Männer von Uwe Krupp vor 1700 Zuschauern zurück in die Partie. Spencer Machacek und Jens Baxmann egalisierten ein 0:2 noch im ersten Drittel. Nach torlosem Mittelabschnitt gelang Micki DuPont sogar der Führungstreffer, doch zwei Gegentore in Unterzahl besiegelten letztlich die knappe Niederlage. Nach einem trainingsfreien Montag bereiten sich die Eisbären in dieser Woche auf das erste CHL-Spiel gegen die ZSC Lions aus Zürich vor, das am Samstag in der Mercedes-Benz-Arena stattfindet.

15. August 2015: Die Eisbären haben ihr erstes echtes Testspiel zur neuen Saison mühelos gewonnen. Im Halbfinale des Fanshop-Cups 2015 siegten die Berliner 7:0 (2:0, 1:0. 4:0) beim Kooperationspartner Dresdner Eislöwen. Vor 2555 Zuschauern erzielte Neuzugang Spencer Machacek die ersten beiden Treffer, außerdem trafen Talbot, Ziegler, Busch, Noebels und Pohl. Im Tor verbuchte Petri Vehanen einen Shutout. Im Finale des Turniers treffen die Eisbären am Sonntagabend auf DEL-Konkurrent EHC Wolfsburg. Da dürfte die Gegenwehr dann etwas größer ausfallen.

13. August 2015: Sven Felski wird Nationaltrainer! Okay, das klingt jetzt größer als es ist, denn Felski übernimmt die deutsche U-17-Auswahl. Und das gemeinsam mit Jochen Molling und schon am aktuellen Wochenende bei einem Fünf-Nationen-Turnier in der Schweiz. Ein Ex-Eisbär und ein Ex-Preusse - kann das gut gehen? "Ich möchte die Basis im Nachwuchsbereich so verbessern, dass wir die Spieler auf die nachfolgenden Jahre optimal vorbereiten und ausbilden", erklärte Felski zuversichtlich. Die neue Tätigkeit hat übrigens keine Auswirkungen auf Felskis Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender des Nachwuchsvereins Eisbären Juniors.

Kurz nach dem Teil-Flutlichtstreik am Sonntag. Spielbeginn zwischen den Eisbären und Straubing. Foto: Jörg Leopold Vergrößern
Kurz nach dem Teil-Flutlichtstreik am Sonntag. Spielbeginn zwischen den Eisbären und Straubing. © Jörg Leopold

12. August 2015: Wieder ein neues Gesicht bei den Eisbären. Sasa Martinovic trainiert in dieser Woche mit bei den Berlinern. Allerdings zunächst einmal nur, um sich fit zu halten. Der Verteidiger spielte zuletzt für Medvescak Zagreb in der KHL und fragte nun bei den Eisbären an, ob er mittrainieren dürfe. Der 30-Jährige hat auch schon in der DEL gespielt, ob er ein Kandidat für die Berliner sein könnte, darüber kann derzeit nur spekuliert werden.

7. August 2015 (III): Wir Blogger hier haben lange überlegen müssen, aber wir können uns nicht daran erinnern, dass die Eisbären schon einmal mit Längsstreifen auf dem Trikot aufgelaufen sind. Querstreifen ja, sichelförmig gab es da auch schon mal was. Jetzt also geht's lang - wenn auch nur halb. Denn den Streifen gibt es nur auf der Trikotvorderseite (siehe Bild) - und auch nur in der DEL. In der Champions Hockey League bleibt es beim eher klassischen Look mit kleinen Veränderungen.

7. August 2015 (II): Einst war Micki DuPont der Hauptgewinn für die Eisbären. Zehn Jahre später und um einige Erfahrungen reicher ist der Verteidiger zurück in Berlin - und mit 35 Jahren immer noch Hoffnungsträger.

7. August 2015 (I): Hitzefrei gibt es heute nicht bei den Eisbären, auch bei fast 40 Grad wird zweimal trainiert. Um 10 Uhr und um 17 Uhr. Während die Eisbären-Spieler schwitzen, können sich alle Besuch des Wellblechpalasts auf angenehme Temperaturen in der Eishalle freuen. Bei dem Wetter ein absoluter Geheimtipp.

6. August 2015 (II): Und jetzt mal wieder etwas Schönes vom Klub der Wohltäter: Ab jetzt stehen Prominente Pate für Vereine, denen für vier Wochen eine Plattform von 400 Plakaten und vier Stadtbannern in der Berliner Innenstadt kostenfrei zur Verfügung gestellt werden: Die Aktion startete im Juli mit Peta und läuft noch das ganze Jahr: In diesem Monat stehen die Eisbären Pate für den Verein Kinderlächeln. „Wir erfahren sehr viel Unterstützung von den Berlinerinnen und Berlinern“, sagt der Sportliche Leiter Stefan Ustorf. „Es ist immer schön, wenn wir davon etwas zurückgeben können. Für uns ist es selbstverständlich uns für Menschen zu engagieren, denen es nicht ganz so gut geht, wie uns.“

Das lief gut. Die Eisbären jubeln in Wolfsburg. Foto: Imago/foto2press Vergrößern
Das lief gut. Die Eisbären jubeln in Wolfsburg. © Imago/foto2press

6. August 2015 (I): Den Kaffee kaum ausgetrunken, da gibt es schon was auf die Glocke. In Berlin hängt sein Trikot unter der Hallendecke der Arena mit den wechselnden Namen, arbeiten wird Steve Walker aber künftig für die Adler Mannheim. Sollen wir jetzt viel Glück wünschen? Wir fragen mal bei Peter John Lee nach. Der kennt sich ja aus, seine einstige Rückennummer wird ja schließlich auch nicht mehr vergeben - ähem, bei der Düsseldorfer EG. Und der Geschäftsführer sagt dann auch tatsächlich: "Mein Trikot hängt ja auch in Düsseldorf unter der Hallendecke und ich arbeite bei den Eisbären." Allerdings ist Lee über Walkers Entscheidung "überrascht": "Ich wusste von seinen Überlegungen, er kennt eben den neuen Cheftrainer in Mannheim sehr gut." Und warum haben die Eisbären nicht versucht, ihren langjährigen Kapitän an Bord zu holen? "Wir haben darüber gesprochen", sagt Lee. Es habe sich aber nichts ergeben.

P. K. Subban. Mann für große Spiele - und große Gesten. Foto: dpa Vergrößern
P. K. Subban. Mann für große Spiele - und große Gesten. © dpa

3. August 2015: Erst waren die Eisbären mit einer Delegation in Los Angeles, jetzt revanchiert sich der NHL-Partnerklub mit einem Besuch in Berlin. Am Dienstag und Mittwoch sind vier Coaches aus dem Stab der Kings zur Konsultation bei den Berlinern. Angeführt werden sie vom Director of Player Development, Nelson Emerson. Uwe Krupp freut sich über die Anwesenheit der US-Experten. "Es ist sehr gut, dass die vier hier sind. Sie machen ein anderes Training, auch die Ansprache ist anders. Die Spieler können davon nur profitieren." Stürmer und Verteidiger hatten am Dienstag verschiedene Einheiten. Das sei sinnvoll, sagt Krupp. "Die arbeiten an Konzepten, die jeder Stürmer oder Verteidiger braucht, um im Kollektiv zu funktionieren."

Uwe Krupp hatte beim Nachwuchstrainingscamp in Los Angeles Anfang Juli noch mit Nelson Emerson, Mike Donnelly, Glen Murray und Mike O'Connell im "Toyota Sports Center" auf dem Eis gestanden. Am Dienstagmorgen verfolgte er das Training gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Stefan Ustorf von der Spielerbank aus. Und es soll übrigens nicht der letzte Besuch der vier Coaches gewesen sein, im Januar kommen sie vielleicht schon wieder.  

2. August 2015: Zum Abschiedsspiel von Sebastian Elwings pilgerten am Samstagnachmittag rund 2000 Zuschauer in die Eisarena Weißwasser. Und die bekamen einiges geboten. 29 Tore fielen im Spiel der Weißwasser Allstars gegen die Torwartschule Elwing Allstars. Das Endergebnis, sofern sich niemand verzählt hat: 10:19. Die Allstars wurden übrigens von Hartmut Nickel gecoacht. Der stellte nun fest: "Das war die höchste Niederlage in meiner Karriere als Trainer."

Sachen gibt's: Die Adler müssen sich einen neuen Hamster suchen. Foto: Imago Vergrößern
Sachen gibt's: Die Adler müssen sich einen neuen Hamster suchen. © Imago

1. August 2015: Bruno Gervais ist gut mit Daniel Brière befreundet - und der hat ihm nur Gutes über seine Zeit bei den Eisbären Berlin berichtet. Also war Gervais klar: "Ich wusste sofort: Das ist es." Nun soll er in seinem Team auch gleich eine Führungsrolle übernehmen. Aber der 30-Jährige gibt sich bescheiden. Jan Schröder stellt den wohl prominesten Neuzugang der Eisbären vor.

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