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Aus in der CHL - und eine erste kleine Krise in der DEL

Update Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016 Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

30. November (II): Das Spektakel gegen Schwenningen bewegt immer noch die Gemüter. Also haben wir mal geschaut, was es sonst noch so für legendäre Eisbären-Spiele in 20 Jahren DEL gegeben hat. Auf Twitter gab es dazu auch einige Ergänzungen und Anmerkungen. Zum Spiel erinnert sich Michael Zibell noch gern an das erste Spiel von Claude Giroux und Danny Briere in Berlin, auch wenn es nicht gewonnen wurde:

Viel Unterstützung. Viele Berliner Fans waren in München dabei. Foto: Imago/Buthmann Vergrößern
Viel Unterstützung. Viele Berliner Fans waren in München dabei. © Imago/Buthmann

Eine richtige Klatsche gab es vor zwei Jahren in Wolfsburg (0:8). Tusnelda Suppenhuhn hatte damals offenbar trotzdem Spaß:

Vielen Dank für alle Wortmeldungen und mal sehen, wann es das nächste denkwürdige Spiel der Eisbären gibt. Vielleicht ja schon am Freitag gegen Mannheim?

30. November (I): Marcel Noebels wird nach seinem Check im Schwenningen-Spiel nicht gesperrt. Das Verfahren wurde eingestellt, berichten die Eisbären.

29. November: Unfassbares Spiel. 15 Tore in Schwenningen, acht davon für die Eisbären. Unser Spielbericht.

28. November: Zwei Tore können also auch reichen. Nicht schlecht! Trainer Uwe Krupp sagte nach dem Spiel (Quelle: Eisbaeren.de): „Das war heute Abend ein enges Spiel mit dem besseren Ende für uns. Beide Mannschaften haben wenige Torchancen zugelassen. In einem Spiel, das du 2:1 gewinnst gibt es einige Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Wir haben ein Tor bei 5 gegen 5 und eins in Überzahl geschossen.

Wir sind froh über die drei Punkte, denn in der Tabelle ist alles sehr eng zusammen. Ingolstadt hat ne Topmannschaft, wir wussten, dass die heute mit nem frischen Wind kommen mit dem neuen Trainer. Das ist immer ein besonderes Spiel für die Gastmannschaft, die kommt. Wir haben da heute einen guten Job gemacht, waren gut vorbereitet und haben die nötigen Zweikämpfe gewonnen, die wir brauchten und Petri Vehanen war gut im Tor. Also insgesamt ein gutes Auswärtsspiel unserer Mannschaft. Ich wünsche Kurt (Kleinendorst) viel Glück hier in den nächsten Wochen und einen guten Start in seinem neuen Job."

Alles zum wichtigen 2:1-Erfolg vom Freitag in Ingolstadt hier zum Nachlesen.

Mark Bell (r.) könnte vielleicht bald wieder für die Eisbären spielen. Foto: dpa Vergrößern
Mark Bell (r.) könnte vielleicht bald wieder für die Eisbären spielen. © dpa

27. November: Beide Spiele will Uwe Krupp mit den Eisbären am Wochenende gewinnen. In Ingolstadt wartet zunächst am Freitag das Spiel beim Tabellenvorletzten, der versucht mit neuem Trainer aus der Krise zu kommen. Am Sonntag folgt dann die Aufgabe in Schwenningen. Beides klingt durchaus machbar, zumal André Rankel ja auch wieder mitwirken kann. Lesen Sie hier Jörg Leopolds Vorschau zu den beiden kommenden Spielen.

26. November (V): Und wenn wir schon dabei sind, wer wissen war wo Felle gestern Abend war: Bei den Volleys, Glücksfee spielen und das klappte. Er loste unserem Berliner Klub ein Heimspiel zum im Pokal-Halbfinale.

26. November (IV): Und er ist da, der neue Trainer der Panther, Herr Kleinendorst:

26. November (III): Das Training läuft... und der Kapitän läuft mit. André Rankel hat mittrainiert, Frank Hördler war dagegen nur kurz auf dem Eis und Bruno Gervais am Donnerstagmorgen gar nicht. Rankel wird morgen in Ingolstadt sogar spielen, er sagt: "Ich fühle mich gut." Trainer Uwe Krupp baut auf seinen Kapitän und sagt: "André ist bei 100 Prozent." Soweit ist Frank Hördler noch nicht, auch bei Gervais sieht es weniger gut aus. Der kanadische Verteidiger fällt erst einmal für unbestimmte Zeit aus, leidet immer noch unter einer nicht näher definierten "Oberkörperverletzung". Die Zielsetzung für das Auswärtswochenende - am Sonntag geht es nach Schwenningen - ist derweil klar: "Wir wollen beide Spiele gewinnen", sagt Krupp.

Und Krupp ist der Trainer der Eisbären, ab jetzt auch wieder in der großen "Tagesspiegel erfüllt Träume"-Auktion.

Denis Pederson soll endgültig für immer ein Eisbär bleiben. Foto: dpa Vergrößern
Denis Pederson soll endgültig für immer ein Eisbär bleiben. © dpa

26. November (II): Es könnte sein, dass die Eisbären am Freitag auf einen besonders motivierten Gegner treffen - Kurt Kleinendorst wird wohl hinter der Bande stehen. „Unterschrieben ist noch nichts, aber ich gehe davon aus, dass er spätestens am Donnerstag die Mannschaft übernehmen kann“, sagte Sportdirektor Jiri Ehrenberger im „Donaukurier“ (Mittwoch). Um 13 Uhr soll der US-Amerikaner heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden (das ist in Ingolstadt immer eine übersichtliche Angelegenheit, dafür ist die Pressetribüne auch enger als in jedem anderen DEL-Stadion). Kleinendorst spielte einst sogar für Iserlohn ein (!) Bundesligaspiel (1986/87) und zuletzt war er in der AHL beschäftigt. Die Bayern hatten sich Mitte November von Coach Emanuel Viveiros getrennt. Danach hatte Peppi Heiß das Team des Tabellenvorletzten zwischenzeitig übernommen.

Henry Haase kann derzeit nicht aufs Eis. Foto: dpa Vergrößern
Henry Haase kann derzeit nicht aufs Eis. © dpa

26. November (I): SELBSTANZEIGE!!! Man, da hat einiges nicht funktioniert. Die Arena trägt den neuen Namen, dann aber steht das hier in unserem Traum-Angebot: "...Zeitungsmachers. Anschließend können Sie sich bei einem kurzem Gespräch mit dem Trainer Jeff Tomlinson oder Manager Peter John Lee über das Spiel austauschen." Nein, wir können das leider nicht bieten und denken, dass es Uwe Krupp auch tut (bei letzten Mal hat das schon prächtig funktioniert). Sobald unsere verantwortliche Abteilung den Rechner hochgefahren hat, wird das sicher auch korrigiert. Wir versprechen auch: Zumindest der Reporter ist derselbe, wie angekündigt.

24. November: André Rankel ist zurück! Zumindest im Training bei den Eisbären. Der Kapitän der Berliner war zuletzt wegen einer Nackenverletzung mehrere Wochen ausgefallen. Jetzt scheint es ihm wieder besser zu gehen, vielleicht ja dank der Behandlung in der Reha-Klinik in Donaustauf. Ob er am Wochenende schon wieder spielen kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt aber natürlich noch nicht fest.

Mitten im Getümmel. Vollversammlung vorm Iserlohner Tor. Foto: Imago/König Vergrößern
Mitten im Getümmel. Vollversammlung vorm Iserlohner Tor. © Imago/König

23. November (III): Nur ein Zwischentief oder doch mehr. Unsere Analyse hier zum Nachlesen. Wie immer wenn es mal nicht läuft, sind wir zur Stelle (wenn es läuft, sind wir aber auch da!).

23. November (II): Ist die kürzeste Auswärtsreise der Eisbären in Gefahr? Wenn es stimmt, was die "Bild am Sonntag", da ausgebuddelt hat, dann könnte es um die Zukunft bei den Grizzlys aus Wolfsburg nicht gut aussehen: VW will angeblich wegen der Abgasaffäre einem Insider im Sport-Sponsoring kräftig sparen. Welche Vereine von den Kürzungen betroffen seien, stünde bislang aber noch nicht fest, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person am Sonntag zur Nachrichtenagentur "Reuters". Eine Entscheidung solle spätestens Anfang 2016 getroffen werden. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" gibt es im Unternehmen eine Streichliste, die bereits im VW-Markenvorstand behandelt worden ist. Darauf stünden die Fußball-Bundesligisten Hannover 96, Werder Bremen und Schalke 04 sowie Zweitligist 1860 München (jeweils rund 1,5 Millionen Euro pro Saison) und auch die Grizzlys Wolfsburg, die angeblich etwa fünf Millionen Euro pro Jahr bekommen, sollen nicht mehr mit dieser Summe unterstützt werden.

23. November (I): An sich stimmte am Sonntag gegen Hamburg vieles. Tolle Kulisse (waren das wirklich "nur" 12.800 Zuschauer?), zunächst gute Stimmung und dann na ja - aber die Aufholjagd war gut. Und das Penaltyschießen. Nun ja. Hier geht es zum Spielbericht, Eisbären gegen Hamburg 2:3 n.P.

22. November (II): Und es ist wieder so weit! Dank der Eisbären, am 10. Januar 2016 können wieder zwei Leser unsere Reporter zu einem Heimspiel begleiten. Diesmal zum Spiel gegen die Augsburger Panther (Mixed Zone, Pressekonferenz, Foto mit dem Trainer, viel Spaß mit unseren tollen Mitarbeitern, etc). Die große Tagesspiegel Auktion "Tagesspiegel erfüllt Träume" macht es möglich. Jeder kann für den guten Zweck mitsteigern, jetzt geht es los ab 1 Euro: HIER geht es zur Auktion. Bis zum 29. November um 17.14 Uhr kann mitgesteigert werden.

22. November (I): Und bald geht es dann auch los mit dem wichtigen Spiel am Sonntag, die Freezers sind schon da:

Da kann man sich schon mal feiern lassen. Die Eisbären nach dem 6:2 gegen Mannheim. Foto: dpa Vergrößern
Da kann man sich schon mal feiern lassen. Die Eisbären nach dem 6:2 gegen Mannheim. © dpa

Wir freuen uns auf den schönen Tag! Bereits zum achten Mal werden uns Leser begleiten, im vergangenen Jahr hatte sich Claus Vetter schon mal an die zurückliegenden Jahre erinnert.

21. November: Am Sonntag steht nun das Spiel gegen die Hamburg Freezers (14.30 Uhr) an, angesichts der Gesamtsituation der Eisbären kommt dem Spiel nun also noch mehr Gewicht zu. Kann man das so sagen? Egal. Wichtiger ist unsere Vorschau zum Derby am Sonntag.

20. November (II): Das war dann ja wohl zu wenig, mehr zur höchsten (?) Heimniederlage (gab ja auch schon ein 0:4 gegen Krefeld) vom Freitag gibt es hier zum nachlesen.

Nummern lügen nicht. Jedenfalls nicht in der Arena am Ostbahnhof. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Nummern lügen nicht. Jedenfalls nicht in der Arena am Ostbahnhof. © Claus Vetter

20. November (I): Es kann losgehen mit dem Heimspielwochenende. Heute kommen die Nürnberg Ice Tigers (Beginn 19.30 Uhr) und am Sonntag die Hamburg Freezers (14.30 Uhr) in die Arena am Ostbahnhof. Vor den Spielen gegen den Tabellennachbarn (Berlin ist Dritter, Nürnberg Vierter) sagt Trainer Uwe Krupp: „Das ist eine Standortbestimmung für uns. Wenn wir nicht unser bestes Eishockey spielen, verlieren wir. Wenn wir gut spielen, haben wir eine Chance zu gewinnen.“ Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht, sagt Krupp. Der Ärger über die unglückliche Niederlage am Sonntag in Augsburg sei noch groß. "Wir haben da nun die Chance, da etwas zu korrigieren."

19. November (II): Dany Heatley freut sich auf seinen einstigen Mitspieler Uwe Krupp, der Trainer der Eisbären freut sich auf Heatley. "Der Dany ist eine große Nummer in unserer Liga", sagt Krupp. "Ich habe mich riesig gefreut, dass er nach Deutschland gekommen ist. Aber morgen muss er nicht unbedingt seinen besten Tag haben. Er ist ein ganz gefährlich ums Tor herum, er hat einen sehr guten Instinkt. Man muss schon aufpassen, was er macht, sonst verlierst du das Spiel." Krupp hat den einstigen Mitspieler bei den Atlanta Thrashers als "bodenständigen, guten Kerl" in Erinnerung. Und dabei habe es Heatley ja nicht ganz einfach gehabt im Leben, sagt Krupp - wohl eine Anspielung auf den schweren Autounfall, den Heatley verursacht hat.

Auch bei Krupps Personal ist die Vorfreude auf den neuen Superstar der Nürnberg Ice Tigers (Beginn 19.30 Uhr) groß. Verteidiger Jonas Müller, der am Freitag seinen 20. Geburtstag feierte, sagt: "Dass ich jetzt gegen so einen Spieler spielen darf, hätte ich vor zwei Jahren auch noch nicht gedacht." Sein Trainer Uwe Krupp sagt allerdings: "Nur wenn Jonas ein gutes Spiel gegen ihn macht, dann ist es auch ein besonderes Spiel für ihn." Bei den Eisbären werden am Freitag weiterhin die länger Verletzten fehlen (Frank Hördler, André Rankel und Mark Bell). Ansonsten sind alle Spieler fit für das Heimspielwochenende, an dessen Ende dann ja am Sonntag die Hamburg Freezers nach Berlin kommen (14.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof).

19. November (I): Am Freitag spielen die Eisbären bekanntlich daheim gegen die Ice Tigers. Ein Nürnberger freut sich schon besonders auf das Spiel - Dany Heatley. Der hat nämlich eine durchaus persönliche Beziehung zu Berlin, wie er uns im Interview verraten hat. Lesen Sie hier mehr!

18. November (II): Und, es geht eben nicht anders dieser Tage (seien wir froh, dass wir aus einer Region kommen, wo dies nicht Alltag ist): Die Eisbären weisen darauf hin, dass sich die Besucher der Spiele am Wochenende auf längere Wartezeiten einstellen müssen - wegen der Sicherheitskontrollen an der Arena.

Eishockey in der Wüste? Da staunt sogar Sven Felski. Foto: dpa Vergrößern
Eishockey in der Wüste? Da staunt sogar Sven Felski. © dpa

18. November (I): Das Heimspielwochenende naht, Nürnberg (Freitag) und Hamburg (Sonntag) kommen in die Arena am Ostbahnhof. Keine Leichtgewichte also. Es gibt aber schon mal eine frohe Kunde, was André Rankel betrifft. Die Genesung macht bei dem Kapitän Fortschritte, sagte er den Eisbären auf ihrer Homepage (hier zum Nachlesen). Wann er allerdings wieder aufs Eis kann, wisse er noch nicht, sagt Rankel.

15. November (II): Es wäre mehr drin gewesen für die Eisbären am Sonntag in Augsburg als eine 2:4-Niederlage. Im letzten Drittel führten die Berliner sogar noch 2:1 - doch es reichte nicht. Damit ist auch die Rückkehr an die Tabellenspitze vorerst futsch. Mehr in unserem Spielbericht.

15. November (I): Die Augsburger Panther sind so ein bisschen die Wundertüte in der Deutschen Eishockey-Liga. Die Mannschaft verfügt über die beste Offensive der Liga, wirklich konstant spielt der AEV in dieser Saison aber noch nicht. Am Freitag gab es einen durchaus mal wieder überraschenden 6:2-Auswärtssieg bei den Nürnberg Ice Tigers. Heute empfangen die Panther die Eisbären Berlin - und das Ganze gibt es sogar live bei Servus.TV. Ob die Eisbären sich dabei wieder so torhungrig zeigen wie beim 7:3 vor einem Monat in eigener Halle? Und ob Mark Bell nach seiner Sperre heute etwas besonnener ins Spiel geht? Wir werden sehen.

14. November: Heute gibt es Wichtigeres als Eishockey:

13. November (II): Das war zähe Kost. Der Eisbären mühen sich zu einem 2:1 gegen die Düsseldorfer EG - und revanchieren sich damit für die 0:2-Niederlage von vor fünf Wochen. Heute wie damals im Mittelpunkt: DEG-Torwart Mathias Niederberger. Jörg Leopold hat mit ihm und mit anderen über ihn gesprochen.

13. November (I): Los geht's mit der zweiten Saisonphase. Trainer Uwe Krupp: "Die nächsten zehn Spiele sind wichtig für uns. Dann wissen wir, wo wir stehen." Wie es bis jetzt lief und wo es noch Luft nach oben gibt, steht in unserer Analyse der bisherigen Leistungen des Eisbären-Teams. Und am Abend geht es dann gegen Düsseldorf.

Mit vereinten Kräften. DuPont (rechts) und Co. beim Spiel in Ingolstadt. Foto: Imago/Eibner Vergrößern
Mit vereinten Kräften. DuPont (rechts) und Co. beim Spiel in Ingolstadt. © Imago/Eibner

12. November (III): Jetzt das ausführliche Update zur aktuellen Verletztensituation bei den Eisbären. Spannendste Frage natürlich: Was ist mit André Rankel? Der Kapitän laboriert an einer Nackenverletzung. Soweit die bekannten Fakten. Tatsächlich handelt es sich dabei um die gleichen Beschwerden, die ihn schon mal zu einer Pause zwangen. Die Berliner Verantwortlichen betonten am Donnerstag, dass es sich nicht um eine Gehirnerschütterung handle, auch wenn die Symptome durchaus ähnlich seien. Vielmehr hätte Rankel eine muskuläre Verletzung im Nackenbereich, die auch neurologische Auswirkungen nach sich ziehe. "Mal stört es ihn mehr, mal weniger", erklärte Uwe Krupp. Auf die Ausfalldauer angesprochen fügte der Trainer hinzu: "Die Heilung kann ganz schnell gehen, es kann aber auch länger dauern. Im Moment wissen wir es nicht genau."

Ja wo isser denn? Julian Talbot (li.) und Barry Tallackson halten beim Training nach André Rankel Ausschau. Foto: Jörg Leopold Vergrößern
Ja wo isser denn? Julian Talbot (li.) und Barry Tallackson halten beim Training nach André Rankel Ausschau. © Jörg Leopold

Fakt ist: für das aktuelle Spielwochenende mit den Partien daheim gegen Düsseldorf (Freitag, 19.30 Uhr, MBA) und am Sonntag in Augsburg (17.45 Uhr, live bei Servus TV) steht Rankel definitiv nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für Frank Hördler und Mark Bell. Mark Olver ist am Freitag wegen seines Checks aus dem Krefeld-Spiel gesperrt, in Augsburg gehört er aber wieder zum Kader. Schon für das Spiel gegen DEG können die Eisbären wieder auf Jones Müller zurückgreifen. Der Verteidiger bekam am Donnerstag nach dem Training das "Go" von Krupp, auch wenn er noch selbst erklärte, noch nicht wieder ganz schmerzfrei nach seiner Ellbogenverletzung zu sein. Im Team bleiben Kai Wissmann und Vladislav Filin, die ihre Sache zuletzt in Schweden in der CHL "gut gemacht" haben, wie Krupp es ausdrückte.  
12. November (II): Das Training läuft, und es gibt ein paar (personelle) News:

Einen gezogen, zwei im Sinn. Sven Felski bei der ehrenamtlichen Arbeit. Foto: promo Vergrößern
Einen gezogen, zwei im Sinn. Sven Felski bei der ehrenamtlichen Arbeit. © promo

12. November (I): Madonna ist weg, die Arena am Ostbahnhof ist frei. Es kann wieder Eishockey gespielt werden, und zwar am Freitag gegen die Düsseldorfer EG (da war doch was? Richtig. Hier zum Nachlesen). Bis Jörg Leopold seine Eindrücke aus dem Donnerstagstraining vor dem Spiel am Freitag (19.30 Uhr, MBC) hier schildert, gibt es hier mal etwas Erfreuliches über Leon Draisaitl und seinen - sieht so aus - Durchbruch in der NHL zum Nachlesen.

10. November (II): An sich war die Reise nach Schweden für die Eisbären ein Betriebsausflug ohne großen Wert. Mit einem 2:5 aus dem Hinspiel traten die Berliner beim schwedischen Vizemeister AIK Skelleftea an, sie mussten also ein mittelschweres Eishockeywunder schaffen, um noch das Viertelfinale der Champions Hockey League (CHL) zu erreichen. Und so Wunder, die sind halt schwer zu realisieren, auch wenn Eisbären-Stürmer Laurin Braun gesagt hatte: "Wir schaffen das. Wenn wir 2:0 in Führung liegen, will ich mal sehen, wer da nervös wird." Doch dazu kam es nicht, die Schweden hatten keine Chance, zu zeigen, wie nervös sie werden können. Ganz humorlos. Natürlich führten die Eisbären nicht 2:0 und natürlich schieden sie in Skelleftea aus, nach einer 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)-Niederlage.

Ein Straßenfeger war das Spiel in der schwedischen Kleinstadt nicht, die Teams spielten vor einer überschaubaren Kulisse - anscheinend glaubten wirklich nur noch die Eisbären und ihre mitgereisten Anhänger an ein Wunder. Die Berliner gingen allerdings tatsächlich sehr engagiert zu Werke, in der vierten Minute brachte Marcel Noebels die Eisbären sogar in Führung, Skelleftea glich aber schon drei Minuten später durch Martin Lundberg aus. Das Spiel war danach ausgeglichen, erst kurz vor Schluss gelang Erik Forssell im Powerplay der Siegtreffer für die Schweden.

Somit ist auch das letzte von sechs deutschen Teams aus der CHL ausgeschieden - kein gutes Zeugnis für die Deutsche Eishockey-Liga. Für die Eisbären war es - wettbewerbsübergreifend - die dritte Niederlage in Folge. Allerdings fehlten ihnen in Schweden auch gleich fünf verletzte Stammspieler, insofern blieb aus ihrer Sicht zu hoffen, dass das verpasste Wunder das gesunde Personal nicht zu viel Kraft gekostet hat.

10. November: Normalerweise wäre die Reise nach Schweden für die Eisbären nach dem 2:5 im Hinspiel zuhause ein besserer Betriebsausflug. Wenn die Berliner nicht selbst davon geredet hätten, das Wunder im Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League (CHL) gegen Skelleftea AIK noch schaffen zu wollen. Dabei bräuchte es dafür einen Auswärtssieg mit drei Toren Differenz, um erst einmal die Verlängerung zu erreichen. Dem steht aber nicht nur ein starker Gegner im Wege, sondern auch die eigene personelle Situation. Denn mit André Rankel (Nacken), Frank Hördler (Knie), Jonas Müller (Ellbogen), Mark Bell (Knöchel) und Mark Olver (nicht spielberechtigt) fehlen Uwe Krupp am Dienstag gleich fünf Spieler. Okay, Mark Bell fehlt bisher sowieso immer und Olver, Hördler und Rankel waren auch schon im Hinspiel nicht dabei. Also alles gar nicht so anders als sonst. Mit Vladislav Filin und Kai Wissmann rücken dafür zwei Youngster in den Kader.

Sollte das Spiel am Abend (19 Uhr, live bei Laola1.TV) dann doch nicht so spannend werden wie erhofft, stellt sich aber gleich die nächste spannende Frage: Wer von den Verletzten wird am Freitag gegen Düsseldorf im DEL-Heimspiel wieder mitwirken können? Es könnte ja immerhin auch sein, dass die Eisbären angesichts des ohnehin schwierigen Unterfangens in Skelleftea lieber kein Risiko mit angeschlagenen Spielern eingehen wollen.

9. November: Die Eisbären sind in Skelleftea angekommen. Diesmal nicht wie neulich im Spiel in Stavanger erst am Tag des Spiels, schon schon mehr als 24 Stunden vorher. So ein Wunder will schließlich vorbereitet sein.

Als die Welt der Eisbären noch in Ordnung war. Kurz vor Spielbeginn am Sonntag, unter der Oberbaumbrücke. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Als die Welt der Eisbären noch in Ordnung war. Kurz vor Spielbeginn am Sonntag, unter der Oberbaumbrücke. © Claus Vetter

8. November: Nationalmannschaft und Eisbären? Ähm, peinliches Thema. So die ganz große Nummer waren die Berliner auch in besten Meisterschaftszeiten nie im Nationalteam. Zurzeit, beim Deutschland Cup fehlen sie gar ganz (Gründe siehe unten). Dabei verläuft das Debüt von Marco Sturm recht ordentlich, wir haben dem neuen Bundestrainer auch noch mal ein größeres Stück gewidmet - unsere Sonntagsgeschichte hier zum Nachlesen. Und wer weiß, zur WM im Mai schafft es dann vielleicht doch ein Eisbären-Profi nach Russland. Zumindest Frank Hördler und André Rankel sollten ja Kandidaten sein für Sturm.

5. November: Zum Thema Mark Olver, dem bisher leidigen Thema. Der Zugnang fehlt nun nach seiner Sperre durch den Disziplinarausschuss der DEL am kommenden Freitag gegen die Düsseldorfer EG. Begründung zum Nachlesen und Video, dass den Check von Olver zeigt, gibt es auf der DEL-Seite. Foul oder nicht? Da gibt es wohl keine zwei Meinungen. Eine sehr unglückliche Szene, aber Olver war eben sehr motiviert im Spiel gegen Krefeld. Für die Champions League ist Olver eh noch nicht spielberechtigt... Dienstag schaut er also auch nur zu. ein etwas unglücklicher Beginn bei den Eisbären, aber das wird bestimmt noch!

4. November (III): Am Dienstagabend gab Jonas Müller nach der Niederlage gegen Skelleftea den schwedischen Kollegen noch fleißig Interviews. Schließlich ist der junge Verteidiger ja der einzige aktuell fitte Nationalspieler im Eisbären-Kader. Okay, das war er gestern noch. Heute sagte auch Müller seine Teilnahme am Deutschland-Cup ab. Der Grund: eine Ellbogenverletzung aus dem Spiel in der Champions Hockey League. Damit sind die Berliner am Wochenende nur Zuschauer, wenn die Nationalmannschaft erstmals unter dem neuen Bundestrainer Marco Sturm antritt. Denn auch André Rankel (Nacken) und Frank Hördler (Knie) mussten ja bereits passen. Kleiner Nebenaspekt: weitere Verletzungen bei den Berlinern kann es dann wenigstens nicht mehr geben.

Immer eine große Show. Meistens jedenfalls, wenn die Eisbären in der Arena am Ostbahnhof ein Heimspiel haben. Foto: dpa/Pedersen Vergrößern
Immer eine große Show. Meistens jedenfalls, wenn die Eisbären in der Arena am Ostbahnhof ein Heimspiel haben. © dpa/Pedersen

4. November (II): Warum bescheiden sein, wenn es auch anders geht? Sie sehen sich als noch NICHT ausgeschieden bei den Eisbären. Schön mutig. Oder schön und mutig und... Wir schauen mal - und haben uns doch zu einer ausführlichen Nachbetrachtung hinreißen lassen angesichts des grassierenden Optimismus'. Denn, "wir fahren ja nicht zum Sightseeing nach Schweden", sagt Constantin Braun.

4. November (I): Das war dann wohl nicht das große Spiel. Das Thema CHL ist für die Eisbären nach dem 2:5 gegen am Dienstagabend AIK Skelleftea im Wellblechpalast wohl beendet. Und zum Spielbericht geht es hier.

3. November (III): Es kommt nicht überraschend, vor allem für die Fans in Krefeld. Rick Adduono ist als Trainer bei den Pinguinen zurückgetreten. Und das nach einem 4:0-Erfolg bei den Eisbären am Sonntag. Zuvor lief es in dieser Saison aber noch nicht wirklich rund beim KEV. Der Grund für den Abschied ist aber ein anderer. Adduono beugt sich "nicht zuletzt dem zunehmenden öffentlichen Druck in den letzten Wochen." Tatsächlich gab es eine ganze Reihe von Fans, die den Trainer nicht mehr unterstützten. Dabei gilt seine fast sechsjährige Tätigkeit als die erfolgreichste eines Coach überhaupt in Krefeld. Ein Nachfolger steht noch nicht offiziell fest, am Mittwoch gibt es aber eine Pressekonferenz. Adduono bleibt den Pinguinen zunächst in beratender Funktion erhalten. Mehr zu seinem Rücktritt gibt es hier.

3. November (II): Uwe Krupp ist bekanntlich nicht Eishockey-Bundestrainer geworden, für den Deutschland-Cup gehört er nicht mal zum Team der Assistenten von Marco Sturm. Der sagt aber in der Eishockey-News: "Natürlich bleibt Uwe für die Zukunft weiterhin ein Kandidat." Dass Krupp jetzt nicht dabei, sei völlig nachvollziehbar: "Uwe hat gesagt, dass der Zeitpunkt dieses Mal nicht passt und damit ist das erledigt." Na, mal gucken. Nächstes Mal wäre dann übrigens irgendwann Ende März/Anfang April vor der kommenden WM. Sofern Krupp dann nicht mit den Eisbären in den Playoffs noch vertreten ist.

3. November (I): Wenn man sich über die Fehler anderer beömmelt, dann passiert so was (der Kommentar unter der CHL-Vorschau):

Skavanger?

War der verehrte Autor so auf Skellefteå fixiert, dass er dem norwegischen Vertreter aus Stavanger eine kleine Umbenennung verabreichte? Da hat man den Herrn Vetter schon pedantischer erlebt. ;-) Also bitte korrigieren.
Ist passiert. Und wir versprechen: Es wird nicht der letzte Fehler gewesen sein. Wir können ja am Saisonende mal ein "Best of" zusammenstellen.

2. November: Weg mit dem Ligaalltag und hinein in die Champions-League-Vorbereitung. Am Dienstag kommt der AIK Skelleftea in den Wellblechpalast. Skelleftea wer? - mag der ein oder andere Nicht-Nerd des europäischen Eishockeys denken. Für alle anderen, auch für Darin Olver (aber der muss ja auch vor allem gut spielen gegen die Schweden spielen als Bescheid wissen über das schwedische Eishockey), unsere Vorschau hier zum Nachlesen. Und, für alle, die nun wütend nach dem Heimdebüt von Mark Olver auf das gelungene Auswärtsdebüt von Mark Olver pochen - ja, Mark Olver hat beim 4:1 in Straubing schon ein Tor vorbereitet (zweiter Assist beim 3:1 von Sven Ziegler). Und ja, Jörg Leopold ist tatsächlich ein Fehler unterlaufen beim Blogeintrag vom 30. Oktober (in Klammern 2). Aber der ist schon längst korrigiert. Toll, so ein Internet.

1. November (II): Und die Tabellenführung ist futsch: Mannheim gewinnt 4:2 in Schwenningen (die hatten zuvor fünf mal in Serie gewonnen) und ist Erster - hoffentlich nicht allzu lange. Aus Berliner Sicht natürlich.

Flachlage. Spencer Machacek schaut Eishockey von unten. Foto: dpa/Pedersen Vergrößern
Flachlage. Spencer Machacek schaut Eishockey von unten. © dpa/Pedersen

1. November (I): Es gibt so Tage, da läuft nichts zusammen. Genau so einen haben die Eisbären am Sonntag erwischt. Beim 0:4 gegen Krefeld lief nichts zusammen, es war die erste Heimniederlage der Saison nach sechs Siegen und wohl auch der Verlust der Tabellenführung - die späten Spiele laufen ja noch. Stürmer Darin Olver sagte: "Unsere Leistung hat heute nicht gestimmt." Und sein Trainer Uwe Krupp fand: "Mit 90 Prozent kannst du in dieser Liga nicht gewinnen." Hier geht es zum Spielbericht.

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