Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Bei Alba (hier mit Jaleen Smith am Ball) ging am Ende nicht mehr viel in Chemnitz. Foto: Alexander Trienitz/Imago
© Alexander Trienitz/Imago

Basketball-Bundesliga Alba Berlin verliert deutlich in Chemnitz

Beim 64:81 in Chemnitz kann Alba die vielen Ausfälle nicht kompensieren. Dazu wird die Müdigkeit im Laufe des Spiels zunehmend zum Faktor.

Nach zuletzt sechs Siegen in Serie in der Basketball-Bundesliga hat Alba Berlin wieder eine Niederlage einstecken müssen. Am Sonntagabend unterlagen die stark ersatzgeschwächten Berliner bei den Niners Chemnitz mit 64:81 (33:38). Alba bleibt nach der sechsten Ligapleite Tabellenfünfter. Beste Berliner Werfer waren Oscar da Silva mit 18 und Jaleen Smith mit 14 Punkten.

Neben den Langzeitverletzten Marcus Eriksson und Louis Olinde fielen auch noch Kapitän Luke Sikma (krank), Tim Schneider (Rücken) und Tamir Blatt (Corona) aus. Dafür war Johannes Thiemann wieder im Spiel und der erst 17 Jahre alte Nachwuchsspieler Nils Machowski stand erstmalig im Profikader. Trotzdem startete Alba gut und lag nach knapp sieben Minuten zweistellig in Führung (21:10).

[Mehr guten Sport aus lokaler Sicht finden Sie – wie auch Politik und Kultur – in unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken. Hier kostenlos zu bestellen: leute.tagesspiegel.de]

Doch dann bekamen die Berliner zusehends Probleme mit der Physis der Chemnitzer. Alba leistete sich viele Ballverluste und zu viele Fehlwürfe gegen frischer wirkende Gastgeber. Nur zwölf Punkte gelangen dem Deutschen Meister im zweiten Viertel. So übernahm Chemnitz noch vor der Halbzeit die Führung.

Alba kam aber mit Schwung aus der Kabine und glich Mitte des dritten Viertels wieder zum 43:43 aus. Doch anschließend kassierte Berlin einen 0:9-Lauf und lief wieder einem Rückstand hinterher. Die Berliner kämpften sich zu Beginn des letzten Abschnittes wieder auf drei Punkte heran (59:62), aber in der Schlussphase wurden sie immer müder und die Fehlerquote war am Ende einfach zu hoch. (dpa)

Zur Startseite