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Ostbeauftragter der Bundesregierung Marco Wanderwitz Foto: Stefan Weger/Tagesspiegel
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Ostbeauftragter Marco Wanderwitz Manche Ostdeutsche „nicht in Demokratie angekommen“

Menschen in Ostdeutschland seien anfälliger für rechtsradikale Parteien, sagt der Ostbeauftragte der Regierung. Ein geringer Teil sei „potenziell rückholbar“.

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), sieht bei Menschen in Ostdeutschland eine stärkere Neigung zur Wahl rechtsradikaler Parteien als im Westen. „Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind“, sagte Wanderwitz dem „FAZ-Podcast für Deutschland“. Ein Teil der Bevölkerung habe „gefestigte nichtdemokratische Ansichten“.

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Nach seiner Einschätzung sei ein geringer Teil der AfD-Wähler „potenziell rückholbar“. Es bleibe nur Bildungsarbeit und das Hoffen „auf die nächste Generation“. Die CDU dürfe sich nicht von der AfD treiben lassen und müsse sich auf den politischen Wettbewerb mit anderen Parteien fokussieren, forderte Wanderwitz. (dpa)

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