Rocker aus Derby: The Struts Foto: Anna Lee
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The Struts, Friska Viljor, Angelic Milk, Angelo de Augustine Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal: The Struts, Friska Viljor, Angelic Milk, Angelo de Augustine

The Struts: Young and Dangerous (Universal)

2019 gibt es ein Classic-Rock-Revival: Greta van Fleet füllen größte Hallen, alle rennen in den Queen-Film, und nun noch diese britische Band. Der Struts-Sänger sieht aus wie Freddie Mercury, der Albumtitel ist ein Sleaze-Rock-Pastiche,der Sound: exaltierter High-Energy-Glamour- Pop-Rock. Torsten Groß, Moderator

Friska Viljor: Broken (Crying Bob)

Stammgäste von Indie-Pop-Festivals kennen diese zwei Singalong-Bären. Die gute Laune verlieren die Schweden auch auf „Broken“ nicht - obwohl Songwriter Joakim Sveningsson ein Beziehungsende verarbeitet. Trotzdem: Es triumphiert lustiger, oft harmloser Pfadfindergruppen-Pop. Joachim Hentschel, Musikjournalist

Angelic Milk: Divine Biker Lover (PNKSLM)

Sarah Persephona aus Sankt Petersburg war 15 Jahre, als sie sich in ihrem Schlafzimmer den Soundtrack für eine Welt aus Lederjacken, Pop und der Beschissenheit des Teen-Daseins ausdachte. Jetzt ist sie 18 und macht mit ihrer Band Grunge-Pop zwischen Shoegaze und Rock. Ariana Zustra, Musikjournalistin

Angelo de Augustine: Tomb (Cargo)

Flüstern ist das neue Singen in den Folk-Zirkeln des aus L.A. stammenden Angelo de Augustine. Dessen Songs sind in totaler Einsamkeit entstanden. Perfekt arrangierte, betörende, leise gehauchte Melancholie. Kai Müller, Tagesspiegel

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