Der Rundfunkchor Berlin zählt zu den besten Profichören weltweit. Foto: Marcel Köhler
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Rundfunkchor Berlin Große Pläne für die kommende Saison

Ukrainische Komponisten, Verdis "Requiem" szenisch, neue Lounge-Formate: Der Rundfunkchor Berlin hat in der Spielzeit 2022/23 viel vor.

41 Jahre lang hat er den Rundfunkchor Berlin geprägt, erst als Sänger, nach der Wende dann als Manager: Zum Sommer geht Hans-Hermann Rehberg nun in den Ruhestand. Und weil er die Amtsübergabe an seine Nachfolgerin Rachel-Sophia Dries so rechtzeitig eingeleitet hat, konnte die neue Chordirektorin bereits eigene Akzente in der Programmplanung der kommenden Saison setzten. Beispielsweise, dass beim traditionellen Weihnachtskonzert im Berliner Dom diesmal Sakralmusik von ukrainischen Komponisten zu hören sein wird. Und auch die neue Reihe der „Rundfunkchor Lounge“ im Heimathafen Neukölln geht auf ihre Initiative zurück: Moderiert von Boussa Thiam wird es dann um Themen wie Mígration und Alleinsein gehen.

Rachel-Sophia Dries ist ab August die neue Chordirektorin. Foto: Peter Adamik Vergrößern
Rachel-Sophia Dries ist ab August die neue Chordirektorin. © Peter Adamik

Insgesamt singt der Rundfunkchor Berlin 2022/23 in 43 Konzerten, fünf Mal ist er bei den Berliner Philharmonikern eingeladen, drei Mal beim DSO, jeweils einmal beim Konzerthausorchester und beim RSB. In der Deutschen Oper agiert der Chor bei einer szenischen Fassung von Verdis „Requiem“ mit auf der Bühne. Chefdirigent Gijs Leenaars leitet neben dem Dom-Konzert auch noch einen literarisch-musikalischen Abend mit Werken von Mahler und Pascal Dusapin. Tickets für Schüler:innen und Studierende werden künftig bereits im Vorverkauf ermäßigt angeboten

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