zum Hauptinhalt
TOPSHOT - Former US president and Republican presidential candidate Donald Trump looks on at Manhattan Criminal Court during his trial for allegedly covering up hush money payments linked to extramarital affairs in New York on April 22, 2024. Donald Trump's unprecedented criminal trial is set for opening statements after final jury selection ended Friday, leaving the Republican presidential candidate facing weeks of hostile testimony that will overshadow his White House campaign. (Photo by ANGELA WEISS / POOL / AFP)

© AFP/ANGELA WEISS

„Verschwörung“, „Vertuschung“ und „Wahlbetrug“: Anklage wirft Trump Manipulation der Wahl 2016 vor

Der Ex-US-Präsident Donald Trump hat seine gewonnene Präsidentschaftswahl manipuliert – so lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft in New York zu Prozessbeginn.  

Im Prozess gegen Donald Trump hat die Anklage dem ehemaligen US-Präsidenten die unerlaubte Beeinflussung der Präsidentenwahl 2016 vorgeworfen. Trump habe sich mit seinem Anwalt und dem Herausgeber einer Boulevardzeitung „verschworen, um Einfluss auf die Präsidentschaftswahl 2016 zu nehmen“, sagte Staatsanwalt Matthew Colangelo am Montag in New York in seinem Eröffnungsplädoyer im ersten Strafprozess gegen einen Präsidenten in der amerikanischen Geschichte.

Trump habe dabei die Unterdrückung negativer Geschichten über seine außerehelichen Affären unter anderem mit einer Pornodarstellerin veranlasst und in der Folge Geschäftsunterlagen entsprechend gefälscht. „In diesem Prozess geht es um eine kriminelle Verschwörung und eine Vertuschung, die der Angeklagte Donald Trump inszeniert hat“, sagte Colangelo. „Es war Wahlbetrug.“

Trump, der im Gerichtssaal anwesend war, blieb während den Ausführungen äußerlich weitgehend ungerührt.

In dem Strafprozess gegen Trump geht es um dessen Schweigegeldzahlungen an Pornostar Stormy Daniels – angeklagt ist er unter anderem wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen. Der 77-Jährige, der im November erneut zum US-Präsidenten gewählt werden will, hat auf nicht schuldig plädiert.

Der Prozess hatte bereits am vergangenen Montag mit der Auswahl einer zwölfköpfigen Jury begonnen. Ein Urteil könnte im Juni gefällt werden. Schlimmstenfalls drohen Trump mehrere Jahre Haft, die aber zur Bewährung ausgesetzt werden könnten. Dem Fall wird Einfluss auf den Fortgang des gegenwärtigen US-Wahlkampfes zugesprochen. (dpa)

Zur Startseite

showPaywall:
false
isSubscriber:
false
isPaid:
showPaywallPiano:
false