Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten in der Drogenklinik. Foto: dpa
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Baku Feuer tötet 25 Menschen in aserbaidschanischer Drogenklinik

Tragödie in der Hauptstadt Aserbaidschans: In einem Krankenhaus in Baku sterben 25 Menschen durch einen Brand. Warum konnten sie sich nicht retten?

Bei einem Brand in der Haupt-Drogenklinik von Aserbaidschan sind am Freitag 25 Menschen getötet worden. 30 Menschen seien aus der brennenden Holzbaracke in der Hauptstadt Baku gerettet worden, drei von ihnen waren verletzt. Das teilte das Zivilschutzministerium der Ex-Sowjetrepublik am Kaspischen Meer offiziell mit. Präsident Ilham Aliyev habe die Unglücksstelle besucht, meldete die aserbaidschanische Nachrichtenagentur APA.

Den Angaben nach war das Feuer in der wichtigsten Drogenklinik des Landes am frühen Morgen ausgebrochen. Ursache war nach ersten Untersuchungen ein Kurzschluss. Heftiger Wind habe die Flammen angefacht, teilte das Gesundheitsministerium mit. Mit Patienten und Personal zähle die Klinik etwa 200 Menschen.

Die Toten können wohl nur noch per Genanalyse identifiziert werden

In dem brennenden einstöckigen Holzbau hätten sich 55 Menschen aufgehalten. Die Feuerwehr habe 160 Mann und 43 Fahrzeuge eingesetzt und den Brand in zwei Stunden gelöscht. Dann wurden in der ausgebrannten Baracke die 25 verkohlten Leichen gefunden. Sie könnten nur noch mit Hilfe von Genanalysen identifiziert werden, hieß es.

Verheerende Brände in Kliniken und Altenheimen kommen in den Ex-Sowjetrepubliken wie Russland oder Aserbaidschan immer wieder vor. Die Gebäude sind oft alt, die Fenster sind meist vergittert, Fluchtwege werden oft versperrt. (dpa)

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