Ein spanisches Löschflugzeug schüttet Wasser auf ein Feuer in der Nähe des Kohlekraftwerks Kemerkoy im Südwesten der Türkei. (Symbolbild) Foto: dpa/Emre Tazegul/AP
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Acht aktive Waldbrände Nordmazedonien ruft Krisenzustand aus – ein Todesopfer

Feuerwehr, Militär und Sicherheitskräfte des Innenministeriums sollen die Brände bekämpfen. Slowenien und Bulgarien haben bereits Hilfe beim Löschen zugesagt.

Wegen ständig auflodernder Waldbrände hat Nordmazedoniens Regierung am Donnerstag den Krisenzustand ausgerufen. Das berichtete das Portal „vesti.mk“.

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Ein erstes Todesopfer der Flammen habe es im Dorf Staro Nagoricane im Norden des Landes gegeben, meldete das Portal „press24.mk“ und berief sich auf Augenzeugen: Eine Frau sei vor den Flammen in ihr Haus geflohen, habe sich dort eingeschlossen und sei danach in ihrem brennenden Haus gefangen gewesen.

Während der kommenden 30 Tage sollen neben Feuerwehr auch Militär und Sicherheitskräfte des Innenministeriums die Brände und deren weitere Ausbreitung bekämpfen, wie die Regierung in Skopje entschied.

Derzeit seien in Nordmazedonien insgesamt acht Waldbrände aktiv, der größte sei in der Nähe des Dorfs Pehcevo im Zentrum des Landes. Seit Mittwochmorgen versuchten dort fünf Hubschrauber-Teams, das Feuer zu löschen - zwei von der nordmazedonischen Armee und drei aus Serbien. Seit dem 3. August ist der Aufenthalt in den nordmazedonischen Bergen, etwa zum Wandern, wegen der Brandgefahr verboten.

Bereits am Vortag hatten Slowenien und Bulgarien Hilfe beim Löschen zugesagt. Am Donnerstag schlossen sich Österreich und die EU-Kommission den Hilfsmissionen an. (dpa)

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