Polizisten betreten den Tatort an einer Schule in Malmö Foto: dpa/AP/Johan Nilsson/TT News Agency
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Update 18-Jähriger unter Mordverdacht Zwei Frauen nach Gewalttat an Schule in Malmö gestorben

An einem Gymnasium in Malmö werden zwei Frauen Opfer einer Gewalttat. Ein Schüler wird festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Zwei Frauen sind bei einem Angriff an ihrer Schule in der schwedischen Großstadt Malmö tödlich verletzt worden. Die beiden seien an dem Gymnasium angestellt gewesen und an den Folgen der ihnen zugefügten Gewalt gestorben, teilte die zuständige Polizei am späten Montagabend mit. Ein 18 Jahre alter Schüler sei unter Mordverdacht festgenommen worden.

Was genau in der Schule im Zentrum der drittgrößten Stadt Schwedens passierte, blieb bis in die Nacht hinein ebenso unklar wie die Hintergründe der Tat.

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Die Polizei und Rettungskräfte waren am späten Montagnachmittag wegen einer mutmaßlichen schweren Straftat mit mehreren Verletzten zu dem Gymnasium gerufen worden. Auf dem Schulgelände hatten sich zum Tatzeitpunkt etwa 50 Menschen aufgehalten. Berichten zufolge hatten einige Schüler unter anderem für ein Musical oder Theaterstück an der Schule geprobt.

Zwei Verletzte - offenbar die beiden Frauen - kamen nach der Gewalttat ins Krankenhaus. Ob es sich bei ihnen um Lehrerinnen oder andere Mitarbeiterinnen der Schule handelte, ging aus den Polizeiangaben nicht hervor. Sie waren demnach jeweils zwischen 50 und 60 Jahre alt.

Am Abend meldete die Polizei, die Situation unter Kontrolle und eine Person festgenommen zu haben. Stunden später gab sie den Tod der beiden Frauen bekannt. Nach Informationen der Zeitung „Aftonbladet“ waren sie mit einer Axt und einem Messer angegriffen worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter alleine gehandelt habe.

Schweden hat seit längerem mit einer um sich greifenden Bandenkriminalität zu tun. In dem Zuge kommt es in den großen und zum Teil auch in kleineren Städten des Landes immer wieder zu Schüssen und vorsätzlich herbeigeführten Explosionen.

Malmö kennt das Problem krimineller Gangs schon länger als andere Landesteile und hat dagegen mehrere Maßnahmen und Programme ergriffen. Besonders der Malmöer Stadtteil Rosengård - die Heimat des schwedischen Fußballstars Zlatan Ibrahimovic - gilt als Problemviertel. Die Schule befindet sich allerdings in einem anderen Teil von Malmö nicht weit von der Altstadt entfernt. Anzeichen für eine Verbindung des Vorfalls mit dem kriminellen Milieu gab es bisher nicht. (dpa)

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