Kirsten Niehuus ist Geschäftsführerin des Medienboard Berlin-Brandenburg und leitet dort seit 15 Jahren die Filmförderung der Hauptstadtregion. Sie freut sich über überproportional viele geförderte Filme von Regisseurinnen im Programm der nächsten Berlinale. Foto: Sabine Engels
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Zu meinem ÄRGER Skandal! Frau im Hosenanzug

Kirsten Niehuus
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Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus ärgert sich über die Outfit-Berichterstattung bei Schauspielerinnen und freut sich über Berlin als Place To Be

Frau Niehuus, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Was für ein Skandal! Julia Roberts kommt zu den Golden Globes im Hosenanzug anstatt halb nackt! Und bei den Interviews zu ihrem neuen Film: Fast überlagert das Outfit die inhaltliche Berichterstattung. Frauen werden auch nach MeToo und NobodysDoll weiterhin zuerst über ihr Äußeres beurteilt. Ich finde, es muss endlich das Können im Fokus stehen, nicht das, was frau trägt. Mal sehen, ob sich da auf den roten Teppichen der Berlinale etwas geändert hat und wir mehr fashion-emanzipierte Frauen erleben werden. Denn nur so kann sich auch die Berichterstattung ändern - und ein Hosenanzug ist dann kein Skandal mehr.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Dass die „New York Times“ gerade München, Dessau und die Nordseeinseln unter die 52 Places To Go gewählt hat! Weil Berlin the Place To Be ist, sowieso schon alle coolen Leute hier sind und das Berliner Nachtleben bei den Hollywood-Stars legendär ist, wie nach Claire Danes jetzt auch Josh Hutcherson im Late-Night-Talk ausplauderte.

Welche Website können Sie denn empfehlen?
Website? I don't do Website, I do Insta!

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