Packende Champions-League-Spiele - wie das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Manchester City und Boruissia Dortmund im April - laufen künftig vor allem bei Dazn. Zum Herbst steigen die Abo-Kosten. Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa
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Mehr Bundesliga und Champions League Dazn dreht an der Preisschraube

Mehr Fußballrechte bedeuten steigende Lizenzkosten. Das bekommen die Abonnenten des Sportstreaming-Dienstes Dazn ab Herbst zu spüren.

Mit Beginn der neuen Fußball-Saison im Herbst laufen die meisten Spiele der Champions League beim Sportstreaming-Dienst Dazn. Gerüchten zufolge kostet das den Abo-Dienst für die kommenden drei Jahre insgesamt 600 Millionen Euro Kein Gerücht ist hingegen, dass der Abo-Preis mit dem Beginn der neuen Saison steigen wird.

Wie Dazn dem Magazin „Sport Bild“ sagte, erhöht sich der Abo-Preis von monatlich 11,99 Euro auf 14,99 Euro. Das Jahresabonnement verteuert sich um 30 auf 149,99 Euro. „Die DNA von DAZN ist es, jedem Fan immer einen fairen Deal anbieten zu können“, sagte de Buhr. Zuletzt hatte der Streamingdienst im August 2019 die Preise erhöht. Der Monatsbeitrag stieg damals von 9,99 Euro auf 11,99 Euro.

Auch die Zahl der Bundesliga-Spiele, die von Dazn übertragen werden, steigt ab Herbst. Dann laufen im Sport-Streamingdienst 106 statt wie zuvor 40 Begegnungen. Dazn und Sky teilen sich von 2021/22 bis 2024/25 die Bundesliga-Übertragungen.
Bei der Champions League ist der Pay-TV-Anbieter Sky hingegen komplett raus – erstmals seit dem Jahr 2000. Dazn hat sich für die kommenden drei Saisons 121 der 137 Spiele gesichert. Die übrigen 16 Begegnungen – es handelt sich dabei um die jeweiligen Top-Spiele am Dienstag – hat sich Amazon gesichert.

Einziger Lichtblick für jene Fußball-Fans, die sich keine Abonnements bei Sky, Dazn oder Amazon leisten wollen: Das ZDF zeigt die drei Champions-League-Endspiele 2022, 2023 und 2024 ebenfalls – ohne Zusatzkosten.

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