Maria Fiedler Foto: Kai-Uwe Heinrich
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Medienpreise für Tagesspiegel Maria Fiedler und Lorenz Maroldt geehrt

Ausgezeichnet als Journalisten des Jahres: Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt und Maria Fiedler, politische Korrespondentin des Tagesspiegel.

Die Infrastruktur der wachsenden Stadt, Pannen bei Bürgerdiensten, Festival-Fetzen von der Berlinale - mit solchen und ähnlichen Themen wie diesen von heute morgen macht der "Checkpoint"-Newsletter täglich von sich reden. Wegen innovativer lokaler Recherchen, des „Checkpoints“, des hyperlokalen Newsletter „Tagesspiegel Leute“ und dem Queerspiegel wurde Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt mit dem Medienpreis "Journalist des Jahres" ausgezeichnet. Maria Fiedler, politische Korrespondentin des Tagesspiegel, erhielt den Preis vor allem wegen ihrer beispielhaften Art, „das Nähe-Distanz-Problem in der Auseinandersetzung mit der AfD zu lösen". In der Kategorie "Reportage regional" gewann Katja Bauer von der "Stuttgarter Zeitung".

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Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegel © Kitta Kleist-Heinrich

Am Montagabend hatte das "Medium Magazin" zur feierlichen Preis-Verleihung ins Stadtbad Oderberger geladen. Alice Schwarzer gewann den Preis des „Medium Magazins“ 2005 noch als „Journalist des Jahres“. Im Jahr 2018 aber sah Chefredakteurin Annette Milz endgültig die Zeit gekommen, die Bezeichnung in „Journalisten und Journalistinnen des Jahres“ zu ändern, um „klare Zeichen für Gleichberechtigung auch in der Sprache zu setzen“.

Passend zur Berlinale sollte dabei auch der Dokumentarfilmer Stephan Lamby für seine TV-Doku über die Koalitionsverhandlungen zum „Journalist des Jahres 2018“ gekürt werden. Unter den Gewinnerinnen war auch eine der jüngsten Chefredakteurinnen, Hannah Suppa von der „Märkischen Allgemeinen“.

Der Lebenswerkpreis war Sonia Seymour Mikich, der langjährigen „Monitor“-Chefin und WDR-Fernsehchefredakteurin, zugedacht.

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