Am Sowjetischen Ehrenmal findet eine Kranzniederlegung wegen der Corona-Pandemie nur in kleiner Runde statt. Foto: Christophe Gateau/dpa
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Veranstaltungen am Feiertag So erinnert Berlin an das Kriegsende heute vor 75 Jahren

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation des NS-Regimes. Zum Jahrestag gibt es wegen der Corona-Pandemie ein eingeschränktes Programm.

Mit rund einem Dutzend Veranstaltungen wird am Freitag in Berlin an das Kriegsende vor 75 Jahren erinnert. Trotz Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind unter anderem Kranzniederlegungen und kleinere Kundgebungen geplant, etwa am Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Kanzlerin Angela Merkel und andere Vertreter der Verfassungsorgane erinnern an der Zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Neuen Wache Unter den Linden an den 8. Mai 1945.

Der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus ist in Berlin als einzigem Bundesland ein gesetzlicher Feiertag. Allerdings gilt das nur einmalig in diesem Jahr.

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Mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am Abend des 8. Mai endete 1945 der Zweite Weltkrieg. Die ursprünglich geplanten Großveranstaltungen zur Erinnerung an das historische Datum wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Als Alternative dient seit dem 2. Mai die virtuelle Ausstellung „Nach Berlin“, die bis zum 2. September im Internet zu sehen ist. Das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst bietet auf seiner Homepage 360-Grad-Rundgänge durch den historischen Saal, in dem Offiziere der Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation unterzeichneten. Seit dem 6. Mai ist der Saal nach wochenlanger Schließung wegen des Coronavirus unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln auch wieder real für Besucher zugänglich. (dpa)

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