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Trogbau der A100-Erweiterung in Berlin. Foto: Imago
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Teuerste Autobahn Deutschlands wird noch teurer Kosten für Ausbau der Berliner A100 steigen auf 700 Millionen Euro

Von 500 Millionen Euro auf fast 700 Millionen sollen die Kosten für den 3,2 Kilometer langen Abschnitt steigen. Den Bau verantwortet inzwischen der Bund.

Die Baukosten für die Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A 100 von Neukölln nach Treptow steigen offenbar von Woche zu Woche. Am Dienstag meldete die "Berliner Morgenpost", dass die Autobahn GmbH des Bundes, die den Bau inzwischen verantwortet, von bis zu 700 Millionen Euro ausgeht. 

Die "Berliner Zeitung" hatte vor einer Woche Kosten von 650 Millionen Euro vermeldet. Anfangs war von 500 Millionen Euro die Rede. Als Grund nannte die Autobahn GmbH Altlasten im Untergrund der neuen Trasse, die über die Strecke von 3,2 Kilometern teils in einem Tunnel, teils in einem Trog verläuft.

Auch die Fertigstellung verzögert sich weiter: Von ursprünglich 2022 auf inzwischen 2024. Der Bau dieses 16. Abschnitts der Stadtautobahn wurde 2011 vom damaligen schwarz-roten Senat entschieden. Rot-Rot-Grün lehnt die Autobahn-Verlängerung ab, hat deshalb alle Planungen für den 17. Bauabschnitt auf Eis gelegt. 

Doch seit Anfang des Jahres übernimmt der Bund nicht nur die Baukosten, sondern auch die Planung für neue Autobahnen. Für das CSU-geführte Bundesverkehrsministerium hängen die Bauabschnitte untrennbar zusammen, der Weiterbau sei praktisch schon entschieden. Letztlich hängt auch der Weiterbau vom Ausgang der Wahlen im Herbst ab.

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