Dirk Behrendt (Grüne), Justiz

Dirk Behrendt (Grüne), zuständig für Justiz. Foto: dpa
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Dirk Behrendt (Grüne), Justiz

Das Justizressort wird traditionell von einem Juristen besetzt. Denn erstens muss der Senator, die Senatorin juristischen Sachverstand mitbringen, zweitens auch gute Kontakte in die Justiz haben und drittens, am besten auch schon Verwaltungserfahrung mitbringen. Der 45-jährige Dirk Behrendt ist Jurist, kennt die Justizkreise und hat Verwaltungserfahrung. Vor 15 Jahren war Behrendt Büroleiter des damaligen Grünen-Justizsenators Wolfgang Wieland unter der rot-grünen Übergangsregierung. Der gebürtige Berliner ließ sein Richteramt ruhen, als er 2006 ins Abgeordnetenhaus einzog. Er kandidierte 2016 nicht mehr – offiziell, um wieder als Richter zu arbeiten. Aber es hätte auch ein „Geschmäckle“ gehabt, gemeinsam mit seinem Lebensgefährten Daniel Wesener in einer Fraktion zu sitzen. Wesener ist Noch-Parteichef und zog ins Abgeordnetenhaus. Behrendt muss sich als Justizsenator um die notwendig wachsende Personalausstattung bei Richtern und Staatsanwaltschaften kümmern. Er wird wohl eine Änderung der Landgerichtsstruktur auf den Weg bringen und das Kriminalgericht braucht dringend weitere Räume. Bis 2021 sollen Gefangene im Strafvollzug mit modernen digitalen Kommunikationsmitteln ausgestattet werden. Außerdem muss sich Behrendt, wie sein Vorgänger Thomas Heilmann (CDU), um den Verbraucherschutz kümmern.

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