Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Das „Revier Südost“ ist auf dem Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei untergebracht. Foto: Britta Pedersen/dpa
© Britta Pedersen/dpa

„Revier Südost“ in Berlin-Niederschöneweide Club entschuldigt sich nach Rassismus-Vorwürfen

Ein Gast hatte hatte Rassismus-Vorwürfe gegen Mitarbeiter erhoben. Am Wochenende wurden alle Partys abgesagt. Nun soll es erneut Schulungen geben.

Der Berliner Club „Revier Südost“ hat sich nach Rassismus-Vorwürfen eines Gastes bei diesem entschuldigt - „dafür, dass er sich diskriminiert und unfair behandelt gefühlt hat“, erklärte der Club in einem Instagram-Post. „Niemand, der zu uns kommt, soll mit so einem Gefühl nach Hause gehen.“

Ein Gast hatte ein Video bei Instagram veröffentlicht, in dem er Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Clubs in Niederschöneweide erhebt. Diese hätten ihn aufgrund seiner Hautfarbe anders behandelt als weitere Gäste und ihn nur spärlich bekleidet rausgeworfen.

Das „Revier Südost“ hatte daraufhin alle für das Wochenende geplanten Partys abgesagt und zugesichert, den Vorfall aufzuklären. Die Mitarbeiter hätten die Situation anders beschrieben als der Gast, hieß es nun. Das habe gezeigt, „dass unsere bisherigen Bemühungen zum Thema Awareness (Bewusstsein) nicht ausreichen“.

[Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Nun soll es erneut Schulungen geben. Auch ein persönliches Gespräch mit dem Gast mit einer Mediatorin als neutrale Dritte sei vereinbart worden.

Das „Revier Südost“ ist auf dem Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei untergebracht. Geleitet wird der Club von den Betreibern der „Griessmühle“, einem ehemaligen Techno-Club in Neukölln, der im vergangenen Jahr schließen musste. In dem Club gab es Mitte Juni ein Corona-Pilotprojekt. (dpa)

Zur Startseite