Höhere Mieten vor allem in Berlin treiben den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen weiter voran. Foto: Paul Zinken/dpa
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Reaktion auf Mietendeckel Deutsche Wohnen will mit Pflegeheimen Geld verdienen

Der Immobilienkonzern verdient zwar weiterhin gut. Doch auch wegen des Mietendeckels sucht die Deutsche Wohnen nach neuen Erlösquellen – etwa Pflegeheime.

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen verdient trotz der Debatte um mehr Schutz für Mieter noch immer gut mit seinen Wohnungen. Die Mieteinnahmen wuchsen um 3,3 Prozent. Das Ergebnis im operativen Geschäft legte um 13,5 Prozent auf 283,4 Millionen Euro zu. Allerdings hinterlässt die Aussicht auf einen Mietendeckel im wichtigsten Markt Berlin erste Spuren in der Bilanz.

Auf der Suche nach neuen Erlösquellen nimmt der Konzern nun Pflegeheime in den Blick und nutzt die hohen Wohnungspreise für Verkäufe. „Es ist total klar, dass es mehr und mehr Sinn macht, die Rolle des Verkäufers zu übernehmen“, sagte Vorstandschef Michael Zahn. 3000 Wohnungen stünden in Berlin zur Disposition. Dies habe nichts mit dem geplanten Mietendeckel zu tun, betonte Zahn. „Wir sehen im Markt eine Menge billiges Geld und eine steigende Nachfrage.“ (dpa)

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