Die Berliner Polizeiakademie hat große Probleme. Die Schulinspektion soll Teil der Lösung sein. Foto: M. Gambarini/dpa
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Probleme bei der Nachwuchssuche in Berlin Polizei verlängert erneut die Frist für Bewerber

Die Polizei in Berlin hat wiederholt Probleme, geeignete Bewerber für die Ausbildung an der Polizeiakademie zu finden. Schon im vergangenen Jahr musste die Frist drei Mal verlängern werden.

Erneut hat die Berliner Polizei Probleme bei der Nachwuchssuche. Die Behörde findet nicht genügend Bewerber, die überhaupt geeignet für die Ausbildung sind. Am Mittwoch teilte sie mit, dass die Bewerbungsfrist verlängert werde. Ursprünglich sollte die von Anfang Dezember bis Ende Januar laufen. Wie lange sich nun Interessierte über ein Internetportal noch für eine Ausbildung an der Polizeiakademie bewerben können, teilte die Polizei allerdings nicht mit. Gesucht werden 520 Auszubildende für den mittleren und gehobenen Dienst der Schutzpolizei sowie 90 Anwärter für die Kriminalpolizei.

Die Ausbildung startet im Herbst. Bereits im Sommer hatte die Polizei die Bewerbungsfrist drei Mal verlängert. Das Problem: Nur rund einer von zehn Bewerbern besteht die Auswahltests. Ausbilder bemängeln zudem an den Schülern Defizite bei Sozialtugenden wie Pünktlichkeit, Höflichkeit oder die Bereitschaft zur Anstrengung.

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