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An dieser Stelle der Hausburgstraße ereignete sich der schwere Unfall, rechts die Grundschule. Foto: privat
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Vor Berliner Schule Mann überfährt mit „Elterntaxi“ dreijähriges Mädchen

Ein 41-Jähriger, der selbst ein Kind abholen wollte, hat vor der Hausburgschule in Friedrichshain ein kleines Mädchen überrollt. Es erlitt schwere Verletzungen.

Ein dreijähriges Mädchen ist in Berlin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurde das Kind am Mittwochnachmittag - am "autofreien Tag" - von einem Auto "erfasst", nachdem es vor einer Grundschule in der Friedrichshainer Hausburgstraße zwischen zwei parkenden Wagen auf die Fahrbahn getreten war. [Mehr Polizeimeldungen aus Berlin finden Sie in unserem Blog.]

Ein Augenzeuge schilderte dem Tagesspiegel den Unfall konkreter: Der 41-jährige Fahrer eines "Elterntaxis" habe gegen 16 Uhr vor der Hausburgschule im Halteverbot geparkt und selbst auf ein Kind gewartet.

Nachdem dieses zugestiegen war, fuhr er los - und überfuhr das kleine Mädchen auf der Straße. Dem Augenzeugen zufolge, der das Kind später selbst unter dem Wagen hervorzog, soll er das Kind überrollt und einige Meter mitgeschleift haben.

Es kam mit schweren Kopf- und Halsverletzungen sowie einer Handgelenksverletzung in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Die interne Meldung der Feuerwehr zum Rettungsdienst lautete: „Verkehrsunfall Kind PKW“.

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Aus einer internen Mail an Elternvertreter:innen, die dem Tagesspiegel vorliegt, geht hervor, dass sich der Unfall kurz nach Schulschluss ereignete. Viele Kinder, Eltern und Pädagogen hätten ihn mit ansehen müssen. Unter dem Schock des Ereignisses wurde eine geplante Elternversammlung deshalb verschoben.

Der Mittwoch war zum "internationalen autofreien Tag" ausgerufen worden. In Berlin galt deshalb den ganzen Tag bis Mitternacht freie Fahrt in allen Bussen und Bahnen. (Tsp)

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