Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Der Ausgang eines Berliner U-Bahnhofs. Foto: Jochen Brockmann
© Jochen Brockmann

Gewalt im Berliner Nahverkehr Obdachlose im U-Bahnhof attackiert

Ein Unbekannter hat im U-Bahnhof Yorckstraße drei Obdachlose attackiert. Der Täter entkam. Das Motiv ist unklar.

Ein bislang Unbekannter hat Montagabend drei Obdachlose in der U-Bahn attackiert und verletzt. Derzeit unklar sind die Gründe, die dazu führten, dass der Schläger auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Yorckstraße zunächst dem 50-jährigen Mann ins Gesicht trat und seinem 36-jährigen Begleiter mehrmals mit der Faust in das Gesicht schlug. Eine Zeugin teilte der Polizei später mit, dass der Unbekannte im Anschluss einen Gegenstand hervorholte und damit einem weiteren, derzeit noch unbekannten Obdachlosen in das Bein stach. Der Täter flüchtete danach mit einem Begleiter über den Ausgang Yorckstraße/Bautzener Straße. Die Zeugin beschrieb den Täter "als etwa 20 bis 25 Jahre alten Araber". Vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der am Bein verletzte Mann. Die beiden anderen Opfer lehnten die Behandlung durch einen Arzt zunächst ab. Die Kripo hat die Videoaufzeichnungen der BVG aus dem Bahnhof sichern.

Im Dezember 2016 hatten mehrere Jugendliche und Heranwachsende aus arabischen Ländern versucht, im U-Bahnhof Schönleinstraße einen Obdachlosen anzuzünden. Sie wurden durch Videobilder der BVG ermittelt und teilweise zu Haftstrafen verurteilt.

Zur Startseite