Der Fundort der Leiche in der Fehmarner Straße in Berlin-Wedding Foto: dpa/Paul Zinken
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Berlin-Wedding Leiche in Stoffbündel entdeckt - Frau starb durch "massive Gewalt"

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An einem Bauschuttcontainer in Berlin-Wedding hat die Polizei eine weibliche Leiche gefunden, eingewickelt in Textilien. Die Obduktion ergab, dass die Frau umgebracht wurde.

Neben einem Schuttcontainer in der Fehmarner Straße Berlin-Wedding hat die Polizei am Sonnabend die Leiche einer Frau entdeckt. Sie war eingewickelt in ein Stoffbündel. Die Obduktion der Leiche hat die Vermutung der Polizei bestätigt, dass die Frau getötet wurde. "Das Opfer starb durch massive Gewalteinwirkung", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Gesichert sei, dass die Frau nicht am Fundort ums Leben gekommen sei, sondern in dem Stoffbündel in der Nähe des Virchow-Klinikums abgelegt wurde. Weder die Identität noch weitere Einzelheiten zu ihren Tod seien bisher bekannt.

Eine Passantin hatte am Sonnabend gegen 8.30 Uhr die Polizei alarmiert, weil sie auf dem Gehweg an der Fehmarner Straße/Ecke Föhrer Straße vor einem Bauschuttcontainer ein Textilbündel bemerkt hatte, das ihr verdächtig vorkam. Der Container stand am Fahrbahnrand der Wohnstraße zwischen geparkten Autos.

Die herbeigerufenen Ermittler stellten fest, dass in den Textilien die Leiche einer Frau eingewickelt war. Sie sperrten den Tatort unweit des Virchow-Klinikums ab, errichteten für die weiteren Untersuchungen ein Zelt über dem Paket mit der Toten, befragten mögliche Zeugen und sicherten Spuren.

Im vergangenen Jahr zählte die Polizei in Berlin 92 Fälle von Mord oder Totschag – einschließlich Versuche. (Tsp, AFP, dpa)

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