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ARCHIV - 10.03.2021, Berlin: Die Panda-Zwillinge Pit (links) und Paule (unten) essen neben Mutter Meng Meng in ihrem Gehege im Berliner Zoo Bambus. Foto: Christoph Soeder/dpa
© Christoph Soeder/dpa

„Pit wirkte schläfrig – selbst für einen Panda“ Berliner Bärenzwillinge werden von Mutter Meng Meng entwöhnt

Im Berliner Zoo wird jetzt abgestillt: Weil Meng Mengs Muttermilch vielleicht nicht ausreicht, wurden Pit und Paule nun von ihrer Mutter getrennt.

Deutschlands erster Panda-Nachwuchs in Berlin soll bald auf eigenen Füßen stehen: Die Zwillinge Pit und Paule würden demnächst aus gesundheitlichen Gründen von ihrer Mutter entwöhnt, teilte der Zoo am Donnerstag mit.

Pit hat in letzter Zeit nicht mehr so gut zugenommen und wirkte - selbst für einen Panda - verhältnismäßig schläfrig“, so der Zoologische Leiter Ragnar Kühne.

Nach Meinung von Experten könnte das unter anderem an der Muttermilch liegen: Weil deren Eiweiß möglicherweise den Magen-Darm-Trakt des kleinen Pandas durcheinandergebracht hat, soll es in Zukunft für die Tiere nur pflanzliche Nahrung geben.

Die Panda-Zwillinge und ihre Mutter Meng Meng wurden nach den Angaben des Zoos getrennt und teilen sich ihre Anlagen mittlerweile im Wechsel.

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Im kommenden Jahr sollen die Jungtiere dann voraussichtlich nach China umziehen. Ein konkretes Datum stehe noch nicht fest, hieß es.

Seit dem Sommer 2017 leben im Zoo Berlin Deutschlands einzige Große Pandas. Pit und Paule wurden 2019 geboren und sind mittlerweile über zwei Jahre alt. (dpa)

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