Ganz schön anstrengend. Die Panda-Babys lernen Laufen. Foto: AFP
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Neues Video aus dem Zoo Eines der Berliner Panda-Babys hat Schluckauf

Laufen lernen kann ganz schön anstrengend sein – auch für die Panda-Zwillinge im Berliner Zoo. Ein neues Video verzaubert die Fans.

Süß, süßer, Panda-Baby. Ein neues Video aus dem Berliner Zoo entzückt die schwarz-weiße Bärchencommunity. Es zeigt erste Laufversuche der drei Monate alten Panda-Zwillinge. Vorsichtig robben sie auf allen Vieren durch das Gehege. Bei so viel Aufregung kann man schon mal Schluckauf bekommen. "Hicks" macht der kleine Panda, und nochmal "Hicks".

Stolze fünf Kilo bringen die Bärenkinder jeweils schon auf die Wage, teilte der Berliner Zoo am Donnerstag mit. Bei ihrer Geburt Ende August waren es gerade mal 186 und 136 Gramm. Der Panda-Nachwuchs, der noch hinter den Kulissen aufwächst, soll voraussichtlich Anfang 2020 für das Zoo-Publikum zu sehen sein.

Für den Berliner Zoo, der in diesem Jahr sein 175-jähriges Jubiläum feiert, sind die Mini-Pandas ein besonderes Geschenk. Ihre Geburt war eine absolute Premiere. Noch nie ist in der Hauptstadt mit anderen Pandas eine Zucht gelungen. Für Panda-Mama Meng Meng, die mit ihrem Partner Jiao Qing seit Sommer 2017 in einem fast zehn Millionen Euro teuren Gehege lebt, war es die erste Geburt.

Die Aufzucht der Kleinen läuft bislang gut - wenn auch mit einigen Tricks. Da Pandas in der Natur nur ein Junges großziehen, bekommt Meng Meng ihren Nachwuchs immer nur abwechselnd zu sehen. Beide Tiere gedeihen dank der nahrhaften Muttermilch aber prächtig. Die ersten Wochen verbrachten die Zwillinge noch in einem Brutkasten, den die Berliner Charité dem Zoo geliehen hatte. Inzwischen haben sie einen gemeinsamen Stall mit Matratze und Decken. Später sollen sie gemeinsam bei ihrer Mutter sein.

Berlins Pandas sind laut Vertrag Eigentum Chinas. Der Zoo zahlt pro Jahr als Leihgebühr rund eine Million US-Dollar, die nach chinesischen Angaben in die Panda-Zucht fließen. Auch Jungtiere gehören China. Ihre Namen will der Zoo zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. (dpa)

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