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Beliebter Anblick, solange auf ihren Wiesen bleiben: die Wasserbüffel im Tegeler Fließ. Foto: Rainer Jensen/dpa
© Rainer Jensen/dpa

Update Nächtlicher Spaziergang durch Hermsdorf Sechs Wasserbüffel büxen aus Gehege im Tegeler Forst aus

14 Hektar eingezäuntes Weidegebiet stehen ihn zur Verfügung. Das reichte sieben Büffeln offenbar nicht – sie brachen zu einem vierstündigen Spaziergang auf.

Sechs Wasserbüffel sind in der Nacht zu Dienstag aus ihrem Gehege im Tegeler Forst ausgebüxt und durch den Berliner Ortsteil Hermsdorf spaziert.

Wie die Polizei am Morgen mitteilte, wurden die Büffel nach vierstündigem Spaziergang gegen vier Uhr am frühen Dienstagmorgen wieder in ihr Gehege im Tegeler Forst gebracht.

Verletzt wurde von den großen Tieren niemand, lediglich ein Vorgarten wurde von ihnen zerfressen.

Eingefangen wurden sie im Bereich der Kurfürstenstraße - nicht dem Straßenstrich in Tiergarten, sondern der gleichnamigen Straße in Hermsdorf.

Die Wasserbüffel grasen seit 2015 als natürliche Landschaftspfleger auf den Fließwiesen im Tegeler Forst. Ihr Weidegebiet umfasst knapp 14 Hektar und ist eingezäunt.

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Die Tiere sind auch ein beliebtes Fotomotiv für Wanderer. Ihr Winterquartier haben sie im brandenburgischen Döberitz.

Im Jahr 2019 wurde die Ansiedlung der Wasserbüffel als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Vorhaben verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen. (Tsp, dpa)

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