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Affenbaby Tilla mit Muttertier Bibi bei der Fütterung anlässlich der Namensgebung. Foto: Zoo Berlin
© Zoo Berlin

Nachwuchs im Zoo Berlin Das Gorillamädchen hat endlich einen Namen

Tobias Fellner

Nach 16 nachwuchsfreien Jahren war sie das erste Gorillababy, das in Berlin geboren wurde. Nun hat das Mädchen im Zoo Berlin auch einen Namen.

17.000 Namensvorschläge erreichten den Zoo innerhalb einer Woche, nun hat das Gorillamädchen endlich einen Namen. Unter den Vorschlägen waren Namen wie "Hope", "Covi", "Locke" oder auch „Frau Merkel“. Schließlich habe sich das Team jedoch für den Namen "Tilla" entschieden.

„Wir waren überwältigt von den vielen Zusendungen“, berichtet Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem. Vorschläge hätten den Zoo aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland erreicht.

Anlässlich der Namensgebung habe es für die Gorillafamilie eine besondere Fütterung gegeben. „Anders als viele vermuten, besteht der Speiseplan der Gorillas größtenteils aus Salat und Gemüse“, erklärt Zootierarzt André Schüle. So habe das Buffet beispielsweise aus Reis, Himbeeren, Granatapfel, Paprika und Möhren bestanden.

Mit einem coronabedingten Verlust in zweistelliger Millionenhöhe habe das vergangene Jahr ein großes finanzielles Loch in die Kassen des Zoos gerissen, teilte der Berliner Zoo mit. Für die Finanzierung zukünftiger Bauprojekte, wie des neue Menschenaffenhauses, würden nun auf der Internetseite des Zoos Spenden gesammelt.

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Nach einer Tragzeit von etwa 8,5 Monaten wurde "Tilla" im Zoo Berlin in der Nacht zum 15. Februar geboren. In den ersten Monaten sind Gorillababys auf die Versorgung durch ihre Mütter angewiesen, die ihre Jungen die ersten vier bis fünf Lebensjahre stillen. Die Elterntiere von "Tilla" heißen "Sango" (16 Jahre) und "Bibi" (24 Jahre).

Gorillas sind die größten und schwersten Affen in der Familie der Menschenaffen. Aufrecht stehend misst ein ausgewachsenes Männchen bis zu zwei Metern und bringt etwa 220 kg auf die Waage. Durch die Zerstörung des Lebensraumes und die illegale Jagd sind Gorillas vom Aussterben bedroht.

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