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Frank Henkel (CDU), Ex-Innen- und Sportsenator. Foto: Wolfgang Kumm/dpa
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Nachfolgersuche geht weiter Frank Henkel will nicht Bäderchef werden

Ulrich Zawatka-Gerlach muss jetzt einen anderen Bäder-Boss suchen. Der Ex-Innen- und Sportsenator dementierte am Mittwoch das Gerücht. Eine Glosse.

Damit niemand auf dumme Gedanken kommt – oder sich kurz vor Weihnachten unnötig aufregt: Der frühere Innen- und Sportsenator Frank Henkel, der viele Jahre die Berliner CDU angeführt hat, will nicht Chef der landeseigenen Bäderbetriebe werden.

Er dementierte damit am Mittwoch ein Gerücht, das dem Tagesspiegel aus einschlägig verlässlicher Quelle (nicht aus gehässigen SPD-Kreisen) zugetragen wurde.

Henkel habe sich an dem Job interessiert gezeigt, hieß es. Die telefonische Anfrage via Mailbox, ob das stimme, blieb am Dienstag unbeantwortet. Niemand habe ihn angerufen und befragt, ließ der CDU-Mann einen Tag später empört ausrichten. Okay, dann buchen wir das eben als geheimnisvolle Kommunikationsstörung ab, für die Herr Henkel natürlich nichts kann. Auch wenn er früher schon gelegentlich abgetaucht ist, wenn es spannend wurde. Manche Dinge, so lehrt das Leben, muss man einfach mal so stehen lassen.

Immerhin sind wir jetzt auf der sicheren Seite: Die Bäderbetriebe, die seit Jahren in schwierigem Fahrwasser sind, müssen anderswo nach einem kompetenten und kommunikativen Vorstandschef suchen. Henkel, übernehmen Sie – so einfach geht das eben nicht. Sein Nachfolger, der sozialdemokratische Innen- und Sportsenator Andreas Geisel, hätte den früheren Kabinettskollegen sicher mit Kusshand genommen. Aber halt! Jetzt wollen wir nicht schon wieder Gerüchte in die Welt setzen. Und die Berliner Bäderbetriebe haben gewiss andere Probleme als einen Henkel, der nicht ihr Chef werden will.

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