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Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte nach der Sitzung des Senats am Donnerstag, dass man in den nächsten Wochen einen verantwortungsvollen Weg gehen müsse. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Nach Sondersitzung des Senats Berlin plant eigene Teststrategie - für 47 Millionen Euro

Inzidenz steigt auf 70,5 + "Terminshopping" im Einzelhandel + Strengere Regeln für Kindersport-Gruppen + 100 Arztpraxen impfen gegen Corona + Der Corona-Blog.

Nach der Sondersitzung des Senats am Donnerstag kritisierte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) scharf und kündigte eine eigene Corona-Teststrategie an. "Es gibt keine wirkliche nationale Teststrategie, die man nachlesen kann. Wir werden deshalb eine Berliner Teststrategie entwickeln, das haben wir heute schon besprochen", sagte Müller. Auf die Frage ob und von wem sich Berlin nun Schnelltests besorgen wolle, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke), dass Berlin sich dafür 47 Millionen Euro vom Hauptausschuss freigeben lassen wolle.

In seiner Sitzung ist der Berliner Senat weitgehend dem Bund-Länder-Beschluss gefolgt und hat die Kontaktbeschränkungen gelockert. So sind ab dem 8. März wieder Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich. Zudem dürfen ab dem 8. März auch Blumenläden und Gartenmärkte mit Personenbegrenzung und der Einzelhandel für ein sogenanntes "Terminshopping" öffnen. Baumärkte bleiben hingegen weiterhin geschlossen. Für den Gruppensport bei Kindern gelten strengere Regeln. Museen und Galerien dürfen ab dem 8. März wieder öffnen. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

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