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Schüler hält an der Grundschule in der Köllnischen Heide in Neukölln seinen negativen Test in die Kamera. Foto: Christoph Soeder/dpa
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„Mehr Eigeninitiative gefragt“ Gote stellt Ende der Corona-Testpflicht an Berlins Schulen in Aussicht

In der Woche nach den Osterferien wird noch fünfmal getestet, in der darauf dreimal. Und danach? Die Gesundheitssenatorin hält eine Abkehr vom anlasslosen Testen für richtig.

Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote hat ein baldiges Ende der Corona-Testpflicht in Schulen in Aussicht gestellt.

Sie gehe davon aus, dass die in dem Fall zuständige Bildungsverwaltung diesen Weg ähnlich wie andere Bundesländer gehe, sagte die Grünen-Politikerin am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Aus fachlicher Sicht sei eine Abkehr vom anlasslosen Testen richtig.

Aus der Bildungsverwaltung hieß es auf Anfrage, dass Schüler und Beschäftigte an den Schulen in der am Montag begonnenen ersten Woche nach den Osterferien jeden Tag getestet würden, also fünf Mal, und in der Woche darauf dann wie vor den Ferien üblich dreimal.

Derzeit werde im Austausch mit Hygienebeirat, Elternvertretungen und Schulleiterverbänden beraten, wie es danach weitergehe.

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„Nicht mehr zu testen bedeutet keinesfalls, auf Schutzmaßnahmen zu verzichten“, unterstrich Gote im Ausschuss. Hierbei sei aber mehr Eigenverantwortung gefragt. „Ich kann nur allen empfehlen, sich an die jetzt gut eingeübten Schutzmaßnahmen, die Basisschutzmaßnahmen, auch individuell und in Selbstverantwortung zu halten.“ Dazu zähle etwa das freiwillige Tragen einer Schutzmaske.

Zudem seien Eltern auch in Zukunft aufgefordert, ihre Kinder bei Verdacht auf eine Corona-Infektion testen zu lassen und nicht in die Schule zu schicken, so Gote. Ein solches Vorgehen in Eigenverantwortung sei „sinnvoll und geboten“. (dpa)

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