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Live mit Aussicht. Alle Farben legt sonst in Clubs auf. Zur Fête bespielt er den Fernsehturm. Foto: Thilo Rückeis TSP
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Live-DJ-Set vom Fernsehturm Mitstreamen und mitsingen bei der Fête de la Musique

Zum 25. Jubiläum wird es zum ersten Mal eine „Fête de la Haus-Musique“ geben. 40 Livestreams mit mehr als 100 Konzerten sollen diesmal nur online zu genießen sein.

Wieder ist es der längste Tag des Jahres, doch an diesem 21. Juni wird alles etwas anders als sonst bei der Fête de la Musique in Berlin. Sie findet statt, allerdings werden die großen Bühnen ins Netz verlegt.

Spontane Straßenmusik, wie sie auch immer dazugehört, wird es sicher hier und da geben in der Stadt, doch das Organisationsteam will und darf nicht dazu aufrufen – große Menschenansammlungen sollten in jedem Fall vermieden werden, die Abstandsregeln gelten schließlich immer noch und auch größere Gruppen dürfen sich nur aus triftigen Gründen zusammenfinden.

Darum wird die Berliner Fête de la Musique zu ihrem 25. Jubiläum vor allem eine „Fête de la Haus-Musique“ – vielleicht mit dem einen oder anderen Balkonkonzert? Um die 40 Livestreams mit mehr als 100 Konzerten soll es auf der Fête-Webseite geben.

Die Highlights: Alle Farben spielt um 22 Uhr ein DJ-Set, live übertragen von der Aussichtsetage des Fernsehturms – Mitte ist 2020 Fokusbezirk der Fête. Punkrock und Hardcore gibt’s ab 19 Uhr per Stream aus dem Kreuzberger Wild At Heart. Zur selben Zeit präsentiert der Festsaal Kreuzberg ein Reggae-Spezial mit Treesha & The Evolution Band.

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Das Badehaus auf dem RAW-Gelände streamt ab 18.30 Uhr Soul und Hip-Hop. Einen Online-Tanzkurs samt Livemusik bietet der Frannz Club um 16 Uhr. Vom Turm im Humboldthain wird ab 20 Uhr Housemusic übertragen.

Aus dem Dussmann Kulturkaufhaus gibt es ununterbrochen von 14 bis 22 Uhr Liveprogramm, der Astra Club in Friedrichshain ist ab 19.30 Uhr mit drei Acts dabei. Am Hauptbahnhof gibt es mehrere Konzerte in Shops und Cafés, dieser Stream ist ab 21 Uhr verfügbar.

Wer selbst Musik machen will, findet auf der Fête-Webseite dazu Tutorials, etwa eine Anleitung für „Bad Girls“ von Billie Eilish auf der Gitarre.

Beim Singalong treffen sich diesmal nicht Hunderte Menschen auf dem Gendarmenmarkt, gesungen wird trotzdem – unter der Dusche, laut aus dem Fenster oder spontan beim Warten auf die U-Bahn. Eine Stunde lang, von 17 bis 18 Uhr werden zwölf Songs, darunter „Bella Ciao“ oder „Junimond“, geschmettert.

Die „Singalong Show“ wird auf Alex TV und über die Fête-Webseite übertragen. Den Anfang macht die „Ode an die Freude“, den Abschluss die „Europahymne der vielen“ – gleiche Melodie, anderer Text, geschrieben von den Berliner Songwriterinnen Barbara Morgenstern und Bernadette La Hengst.
Mehr Infos zum Singalong sowie das vollständige Programm der diesjährigen Berliner Fête de la Musique finden Sie online unter fetedelamusique.de. (Tsp)

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