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In der Coronakrise wird Silvester wohl ruhiger ablaufen, als in den vergangenen Jahren. Foto: Kira Hofmann/dpa
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Keine Partys, kein Feuerwerk, kein Alkohol ab 14 Uhr Was an Silvester in Berlin erlaubt ist – und was nicht

Der Jahreswechsel ist in der Pandemie streng geregelt. Unter anderem darf man sich an 54 Plätzen nicht aufhalten. Was Berliner jetzt beachten müssen.

Es ist kein normales Silvester in Berlin dieses Jahr. Der Wechsel von 2020 auf 2021 soll ohne große Partys, ohne Feuerwerk und im möglichst kleinen Kreis gefeiert werden. Anders als an Weihnachten gelten strengere Kontaktbeschränkungen: Ein Haushalt darf sich nur mit einem weiteren Haushalt treffen - maximal dürfen dabei fünf Personen zusammen kommen.

Außerdem dürfen Geschäfte seit 14 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen - auch wenn die meisten Geschäfte länger geöffnet haben. Die meisten Kaufland-Filialen etwa haben bis 18 Uhr geöffnet – zum Beispiel jene an der Osloer Straße, oder die in den Arcaden in Neukölln, der Bessemerstraße in Schöneberg, oder der Sewanstraße in Lichtenberg.

Andere schließen jedoch schon um 16 Uhr, wie etwa die Kaufland-Filiale in der Storkower Straße, der Markstraße in Rummelsburg oder an der Breite Straße. Wer ganz sicher sein will, dass wirklich bis 18 Uhr offen ist: Hier geht es zur Filialsuche – einfach oben links auf das kleine Häuschen-Symbol mit dem Herz klicken.

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Auch die Lidl-Filialen haben großteils bis 18 Uhr auf (die beiden Ketten gehören zur Schwarz-Gruppe), etwa in der Leipziger Straße oder der Rigaer Straße. Andere schließen bereits um 16 Uhr - etwa die Filiale in der Luisenstraße in Mitte, der Heerstraße in Spandau. Bereits um 14 Uhr haben hingegen unter anderem schon jene Filiale in der Schloßstraße in Steglitz oder der Prenzlauer Promenade in Pankow geschlossen.

Besonders lange einkaufen kann man in den Neuköllner Lidl-Läden: Der in der Flughafenstraße und der Sonnenallee sind bis 20 Uhr geöffnet. Hier geht es zur Filial-Suche - Bezirk auswählen und durch die Öffnungszeiten scrollen.

54 Plätze, an denen man sich nicht aufhalten darf

Anders als in den vergangenen Jahren sind die Märkte an den größeren Berliner Bahnhöfen nicht am längsten geöffnet. Konnte man bei den meisten vergangenes Jahr noch bis 22 Uhr einkaufen, schließen viele schon am Nachmittag.

Die Edeka-Märkte in den Bahnhöfen Südkreuz, Friedrichstraße und Lichtenberg haben bereits um 14 Uhr zugemacht. Der Rewe am Hauptbahnhof ist bis 18 Uhr geöffnet. In Denn's Biomarkt am Bahnhof Gesundbrunnen kann man an Silvester bis 20 Uhr einkaufen und in der City West hat Ullrich am Bahnhof Zoo am letzten Tag des Jahres bis 18 Uhr geöffnet.

Während der Alkoholverkauf eingeschränkt ist, ist der Verkauf von Böllern und Feuerwerk verboten. Außerdem hat Berlin 56 Böllerverbotszonen festgelegt - eine ausführliche Liste finden Sie hier - an 54 dieser Orte gilt außerdem ein Aufenthaltsverbot. Das bedeutet, man darf durch die Straßen und über die Plätze gehen, sich dort aber nicht treffen und verweilen. Nur der nördliche Teil des Alexanderplatzes und der Schöneberger Steinmetzkiez/Pallasstraße sind vom Aufenthaltsverbot ausgenommen.

U- und S-Bahn fahren durch

Obwohl es keine großen Partys gibt und auch die Silvester-Feier am Brandenburger Tor ausfällt, fährt die BVG "das ganz normale Silvester-Programm", wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Das bedeutet: all U-Bahnen fahren die Nacht durch und bei Bussen und Straßenbahnen werden mehr Fahrzeuge eingesetzt.

"Wir gehen davon aus, dass es ruhiger wird - aber jeder und jede kommt an Silvester und Neujahr auch nachts mit uns nach Hause", sagte der Sprecher. Außerdem sei so mehr Platz zum Abstandhalten. Auch die S-Bahn fährt nachts durch - im 20-Minuten-Takt.

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