Heinz Buschkowsky (SPD), früherer Bezirksbürgermeister von Neukölln. Foto: imago/Müller-Stauffenberg
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Heinz Buschkowsky über die SPD "Franziska Giffey hat keinen Stallgeruch"

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Michael Müller? "Ist Beamter und hat verhornte Fingerspitzen." Heinz Buschkowsky tut wieder einmal, was er gerne macht: Er wettert gegen seine Partei.

Gerade erst wollten Teile des SPD-Kreivorstands Neukölln ihn aus der Partei werfen, nun schlägt Heinz Buschkowsky gegen seine Partei zurück. In einem Interview mit dem Cicero-Magazin erklärt er unter anderem, warum aus seiner Nachfolgerin Franziska Giffey ("plumper Etikettenschwindel") in der Berliner SPD etwa als Müller-Nachfolgerin nichts mehr wird – wir lesen:

"Franziska Giffey hat keinen Stallgeruch und verfügt über keine Hausmacht. Außerdem ist sie für diesen Landesverband nicht links genug und zu normal. Ich glaube eher, dass ihre Zukunft in Brandenburg liegt, wenn der jetzige Ministerpräsident, Dietmar Woidke, die Zeit für einen Generationswechsel für gekommen halten wird. Aber im Moment scheint sie sich als Pseudo-Ossi in der Bundesregierung recht wohl zu fühlen."

"Vollmundig inhaltsleeres Gequatsche"

Natürlich hat Buschkowsky auch eine Meinung zu Michael Müller, für dessen innerparteiliche Wahl als Wowereit-Nachfolger sich der damalige Neuköllner Bürgermeister 2014 vehement eingesetzt hatte:

"Müller ist nicht wirklich ein Politiker. Er ist Beamter und hat verhornte Fingerspitzen. (…) Man merkt richtig, wie verkrampft er Themen sucht. (…) Aber wenn es um die Videoüberwachung des öffentlichen Raums geht, hinter der 85 Prozent der Bevölkerung stehen, dann steht er willenlos unter der Kuratel der Grünen und Linken."

Und hier noch eine kleine Sammlung der Koseworte, die Buschkowsky für seine Parteigenossen findet: "Rad ab", "albern", "Linkspappnasen", "Meinungsterrorismus", "vollmundig inhaltsleeres Gequatsche", "absolut lernunfähig", "institutionalisierte Barbara John", "tapfere Kämpfer gegen den Spätkapitalismus", "Linksspinner", "Kranke".

Einige derer, die Buschkowsky hier beleidigt, tauchen übrigens auch als Befürworter eines Partei-Ausschlusses auf. Der Kreisverband Neukölln erteilte dem Vorstoß aus den eigenen Reihen allerdings Anfang Oktober eine Absage.

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