Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Buntes Berlin. Franziska Giffey bei der Buddy-Bär-Enthüllung. Foto: imago/R. Zensen
© imago/R. Zensen

Hand in Hand für Toleranz Neue Buddy Bären in Berlin-Schöneberg

Sie sind bunt, und sie stehen für das vielfältige Berlin. Jetzt gibt es neue Buddy Bären am Wittenbergplatz.

Zur Feier des Tages wurden Kekse in Buddy-Bär-Form gereicht – es war mal wieder richtig was los am Wittenbergplatz: Die neue Installation des Streetartkünstlers „DYR Wandbrand“, Damian Yves Rohde, ist enthüllt worden.

Die poppig gestalteten Bären mit ihren abgewinkelten Handflächen stehen in einer Reihe – nach dem Motto „Hand in Hand für Toleranz“ am Skulpturenbrunnen. „Die Buddy Bären sind als Botschafter Berlins weltbekannt und ein Phänomen“, sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) bei der Enthüllung – in Berlin „als Stadt der offenen Arme und Herzen“.

Millionen Menschen weltweit kennen die Botschafter Berlins

Giffey erinnerte in ihrer Rede an die 2021 verstorbene Eva Herlitz, die Schöpferin der „United Buddy Bears“. Mehr als 40 Millionen Besucher:innen rund um den Globus haben die bärigen Kunstbotschafter für Völkerverständigung seit 2002 gesehen und sich mit ihnen fotografieren lassen.

Außerdem erzählte sie vom bunten Bären „Rixi“ vor ihrem früheren Dienstsitz, dem Rathaus Neukölln; ein kleiner Bär stehe noch heute auf ihrem neuen Schreibtisch im Roten Rathaus.

Dass die von internationalen Künstler:innen gestalteten Figuren auch einen Charity-Auftrag haben, betonte Unternehmer und Wohltäter Klaus Herlitz bei dem Fest in Schöneberg.

[Für alle, die Berlin schöner machen, gibt es den Tagesspiegel-Newsletter „Ehrensache“. Er erscheint immer am zweiten Mittwoch im Monat. Hier kostenlos anmelden: ehrensache.tagesspiegel.de.]

Durch Spenden und Versteigerungen sind über den Verein „Buddy Bear Help" bisher mehr als 2,5 Millionen Euro für Unicef und lokale Kinderhilfsorganisationen im In- und Ausland zusammengekommen. Eva Herlitz hat auch die Spendenaktion "Menschen helfen!" des Tagesspiegels immer unterstützt und sich erkundigt, welchen Vereinen und Initiativen in Not sie noch helfen könne.

Für Vielfalt. Auch auf ihrem Rücken sind die Buddy Bären bunt gestaltet. Foto: Annette Kögel Vergrößern
Für Vielfalt. Auch auf ihrem Rücken sind die Buddy Bären bunt gestaltet. © Annette Kögel

Bei der Feier war auch Zohre Esmaeli zu Gast, als Kind aus Afghanistan geflüchtet, heute Supermodel und Sozialunternehmerin.

Gekommen waren unter anderem auch BSR-Chefin Stephanie Otto, Zoochef Andreas Knieriem, AG-City-Vorstand Klaus-Jürgen Meier und andere Gäste aus dem sozialen Berlin, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Und Berliner:innen wie Tourist:innen zückten sogleich ihre Handykameras und stellten sich an den Bären in Pose.

Zur Startseite