Der Berliner Teufelssee. Hier ertrank am Samstagmorgen ein Mann. Paul Zinken/dpa
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Update Feuerwehr muss reanimieren Mehrere Rettungseinsätze in Berliner Gewässern

Am Samstag rückte die Feuerwehr mehrfach aus, um in Not geratene Menschen aus Berliner Seen zu retten. Ein Mann ertrank, ein weiterer schwebt in Lebensgefahr.

Am Samstag musste die Feuerwehr mehrfach zu Rettungseinsätzen ausrücken, da Menschen auf dem Wasser in Not geraten waren.

Gegen 16 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Wilhelm-Borgmann-Brücke in Britz alarmiert, da Passanten einen Mann im Teltowkanal entdeckt hatten. Außerdem waren auch Menschen auf einem Boot unterwegs, die den Bewusstlosen entdeckten und retten konnten.

Als die Feuerwehr mit 24 Rettungskräften eintraf, begann sie sofort mit der Wiederbelebung. Laut Aussagen eines Feuerwehrsprechers wurde der Mann daraufhin in ein Krankenhaus gebracht, er befinde sich weiter in Lebensgefahr. Wie der Mann ins Wasser gelangt war, war am Abend noch unklar.

Außerdem ereignete sich am frühen Nachmittag ein Badeunfall am Habermannsee in Kaulsdorf, der auch als Baggersee bekannt ist. Dort erlitt ein Kind einen Krampfanfall im Wasser.

Andere Badegäste konnten es retten und an Land bringen. Die Feuerwehr wurde um 14.13 Uhr alarmiert, 16 Kräfte erschienen vor Ort.

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Sogar ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der Einsatz aber wieder storniert, als klar war, dass sich das Kind bereits an Land befand. Rettungskräfte versorgten das Kind und brachten es in ein Krankenhaus.

Am Morgen war es zu einem Einsatz am Teufelssee in Grunewald gekommen. Ein Mann, der auf dem Wasser in Not geraten war, konnte nicht wiederbelebt werden.

Nachdem die Rettungskräfte versucht hatten, ihn zu reanimieren, mussten sie den Versuch nach einer halben Stunde abbrechen. Der Mann verstarb.

Am Samstagabend musste nach einem Badeunfall am Plötzensee im Wedding ebenfalls ein Mensch von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) reanimiert werden. Am Sonntagmittag schließlich fanden Taucher in Spandau einen am Großen Spektesee vermissten Mann im Wasser und brachten ihn unter Reanimationsversuchen in ein Krankenhaus.
Ein Sprecher der Lebensretter berichtete, das heiße Wetter habe die rund 200 ehrenamtlichen Rettungsschwimmer am Wochenende sehr stark gefordert. Sie rückten demnach zu mehr als 80 Einsätzen aus. (Tsp/dpa)

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