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Great Movie. Die britische Botschafterin Jill Gallard und ZDF-Moderator Theo Koll beim Empfang zu Ehren von James Bond. Foto: dpa
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Britische Botschafterin lädt zu Vorab-Filmpremiere „Ich musss ehrlich sagen: Es ist Zeit für die erste Ms. Bond“

Die britische Botschafterin lud 160 Gäste zu einer Vorabaufführung des neuen Bond-Films „No Time To Die“ erst in die Botschaft, dann in den Zoo-Palast.

Am Eingang zum Zoo-Palast mussten die Gäste der britischen Botschafterin Jill Gallard ihre Handys in einen silbernen Umschlag legen, der dann versiegelt wurde. So geheim war die exklusive Premiere am späten Mittwochabend, zu der die Botschafterin ausgewählte Gäste geladen hatte, dass man Bilder in den sozialen Medien, die zu früh zu viel verraten hätten, unbedingt verhindern wollte.
Zur Einstimmung spielte beim vorangegangenen Empfang in der Britischen Botschaft in der Wilhelmstraße eine Band der Royal Navy, die am Tag zuvor noch bei der Weltpremiere von „No Time To Die“ in London aufgetreten war. Die hatten sich auch die Prinzen Charles und William mit ihren Frauen Camilla und Kate nicht entgehen lassen. James Bond, so sagte die Botschafterin, sei schließlich ein Reserveoffizier der Britischen Marine, und die Regisseure hätten nicht nur mit dem Verteidigungsministerium eng zusammen gearbeitet, sondern auch mit der Navy. 

Jill Gallard erinnerte auch an Bonds vielfältige Beziehungen zu Deutschland, an seine Deutschkenntnisse, die er mit dem Autor Ian Fleming gemeinsam hat, an den überwundenen Widersacher Gerd Fröbe ebenso wie an Einsätze zur Rettung der Welt unter anderem in Berlin und Chemnitz. Dass sich James Bond im Laufe der letzten 60 Jahre immer wieder neu erfunden hat, wissen Fans natürlich sowieso.
Als erste Frau, die Großbritannien in Deutschland als Botschafterin vertritt, fügte Jill Gallard im Hinblick auf zukünftige Abenteuer hinzu: „Ich muss ehrlich sagen, dass es endlich Zeit ist für die erste Ms. Bond.“ 

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Zur Vorführung bis in die letzte Stunde des Tages  waren 160 Gäste gekommen, darunter die Geschäftsführerin der Britischen Handelskammer, Ilka Hartmann, der Vizepräsident der Münchner Sicherheitskonferenz, Botschafter Boris Ruge, ZDF-Moderator Theo Koll und die Botschafter Kanadas und Irlands, Stephen Dion und Nicholas O’Brien. Unmittelbar bevor es losging, gab es noch einen weiteren eindrucksvollen Auftritt der „Royal Marines Band Service“. Am Ende des 163-minütigen Streifens mit philosophischen Einlagen waren wohl alle froh, dabei gewesen zu sein. Bis Ms. Bond zum Einsatz kommt, könnte es schließlich noch eine ganze Weile dauern.

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