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Anna Eschenhagen, Kinderbuchautorin aus Berlin-Staaken. Foto: privat
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"Geister fahren Straßenbahn" Diese Staatsanwältin schreibt Kinderbücher

Sie kommt aus Berlin-Staaken, arbeitet in Potsdam - und hat viele Talente. Hier spricht Anna Eschenhagen über den Bezirk und ihre Bücher.

Sie ist Staatsanwältin und Kinderbuchautorin. Im Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau spricht Anna Eschenhagen über ihr Staaken, ihre Lieblingsorte und ihr neues Buch „Geister fahren Straßenbahn“ (Mai 2022, 10 Euro), erhältlich im Spandauer Buchladen Ihres Vertrauens von Johannesstift bis Kladow. Die Illustrationen stammen von ihrer Nichte Rabea Eschenhagen, die ebenfalls in Berlin-Spandau aufgewachsen ist.

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Liebe Frau Eschenhagen, Sie sind Staatsanwältin und Kinderbuchautorin. Ein herrlich wilder Mix! Was bringt mehr Freude?
"Beides auf seine Weise: Mein Beruf ist spannend und fordernd und letztlich eine Berufung. Bei meinen Kinderkrimis empfinde ich puren Spaß und kann alles einbauen, was mir gefällt – vor allem Verfolgungsjagden mit Happy End!“

Ihr Buch heißt „Geister fahren Straßenbahn“. Kurz und knapp: Worum geht’s?
„Der Schüler Herkules und seine Freunde Paula und Milan stolpern immer wieder in Kriminalfälle. Dabei freunden sie sich erst mit dem Schulgeist und dann mit weiteren Geistern an. Ob Internetbetrüger, Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg, falsche Polizisten oder eine Schatzsuche – auf den bunten Freundeskreis warten jede Menge Herausforderungen. Und ab und zu bleibt aus unerklärlichen Gründen die Straßenbahn stehen.“

In Spandau gibt es keine Straßenbahn. Was hat Sie inspiriert?
„Ich arbeite in Potsdam und fahre noch miserabler Auto als einer der Schurken in meinem Buch. Also nehme ich zwangsläufig die Straßenbahn.“

Seit wann schreiben Sie?
„Seit ich einen Stift halten kann. 1987 und 1992 gewann ich beim bundesweiten „Treffen Junger Autoren“, es folgten Veröffentlichungen in Anthologien. 2014 erschien mein Kinderbuch ‚Kleines Drachenlied‘ und im Mai 2022 das zweite: ‚Geister fahren Straßenbahn‘.“

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Stellen Sie Ihr Buch bei einer Lesung mal vor, beispielsweise in der Kinderbücherei in der Altstadt Spandau?
„Natürlich! Ich bin mit mehreren Partnern im Gespräch. Die Spandauer Bücherei habe ich auch angeschrieben, da warte ich noch auf eine Antwort. Wer Interesse daran hat, mit mir eine Lesung zu veranstalten, erreicht mich derzeit am besten über Xing.“

Ihre Nichte hat die Illustrationen gezeichnet?
„Ja, Rabea malt, gestaltet und musiziert, und das von Klein auf. Auch sie kommt aus Spandau – Kladow – und hat 2016 den Spandauer Jugendkunstpreis gewonnen. Die Illustrationen hat sie auf meinen Wunsch hin gezeichnet. Jetzt studiert sie Informationstechnik im Maschinenwesen.“

Die Illustrationen stammen von Rabea Eschenhagen, ebenfalls aus Berlin-Spandau Foto: promo Vergrößern
Die Illustrationen stammen von Rabea Eschenhagen, ebenfalls aus Berlin-Spandau © promo

Sie selbst sind in Spandau aufgewachsen, erzählen Sie doch mal!
„Miniclub am Brunsbütteler Damm, Astrid-Lindgren-Grundschule, TSV Staaken – meine ersten Jahre verliefen sehr behütet. Später wohnten meine beiden besten Freundinnen auf der Havelhöhe. Wenn wir ungestört reden wollten, sind wir stundenlang über die Rieselfelder gestreift.“

Heute leben Sie in Potsdam. Gibt’s denn auch etwas, was Sie an Spandau vermissen?
„Den Spaziergang am Bullengraben entlang zu ‚Florida‘ in der Klosterstraße – und noch mehr den Rückweg mit fünf Kugeln Eis auf der Hand.“

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