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Top-Sportlerinnen aus Staaken. Dieses Foto schickten uns die Cheerleaderinnen von "United Cheer Berlin". Foto: promo
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Das Beste aus dem Spandauer Sport Cheerleader, Baustellen und Fairplay-Gesten

Top-Sportlerinnen aus Staaken, viel Respekt beim SC Siemensstadt, Jubel bei den Rudersportlern: Hier unsere Top-Sport-News aus Berlin-Spandau.

Die Cheerleaderinnen aus Staaken gehören zum Besten, was Berlin in der Tanzsportszene bieten kann. Ihr Name: „United Cheer Berlin“. Seit 2009 gehören die Cheerleaderinnen dem SC Staaken an und sind heute eine der größten Abteilungen Berlins („250 Aktive“). Letztens schafften es die Top-Sportlerinnen bei den Weltmeisterschaften in Florida/USA aufs Treppchen, jetzt wurde am Wochenende in Riesa bei den Deutschen Meisterschaften abgeräumt. Kurzform: Am Ende gab’s in unterschiedlichen Klassen einen Pokalsieg, einen Vizemeistertitel, den Eintritt in die deutsche Cheersport Bundesliga… und wer den Sport auch lernen möchte: „Bis zum 4. Juli findet unser Sichtungstraining statt“, schreiben die Cheerleaderinnen an den Spandau-Newsletter. „Da können sich alle Cheerleading Begeisterte ab 5 Jahren anmelden.“ Infos: www.united-cheer-berlin.com

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Sportausschuss tagte bei Sportfreunden Kladow. Der Kunstrasen des Klubs am Gößweinsteiner Gang (2500 Mitglieder, Chef Marlon Otter) ist seit Jahren ein übler Sanierungsfall. Bis 2024 will Sportstadtrat Frank Bewig, CDU, den Platz für 1,5 Mio abreißen und neu bauen lassen – hier die Pläne im Tagesspiegel.

Nach all den Klagen hat sich am Montag der Sportausschuss um Lars Reinefahl, CDU, auf dem Vereinsgelände getroffen. Die neu gewählte Spandauer Seniorenvertretung um Karl-Heinz Klocke war ebenfalls vor Ort, machte ein Foto und berichtet: „Der Anteil der sportlich aktiven Senioren und Seniorinnen bei 20% der Mitglieder.“

SC Siemensstadt: Sportplätze werden saniert.Ganz frisch sind auch diese Papiere von Sportsenatorin Iris Spranger, SPD. Die lässt im Rahmen des „Vereinsinvestitionsprogramms“ die Sportplätze von Spandaus größtem Klub (Chef Matthias Brauner, 6000 Mitglieder) sanieren. Das geht aus einer aktuellen Ausschreibung hervor, mit der jetzt Baufirmen gesucht werden. Demnach werden die beiden Kunstrasenflächen an der Buolstraße ab September abgerissen, neu gebaut, inklusive Ballfangzäunen und Co. Geplante Fertigstellung: Weihnachten 2022. Quelle: Ausschreibung

Die Kunstrasenplätze des SC Siemensstadt - rechts im Bild - sollen laut Ausschreibung des Senats saniert werden. Foto: promo/SC Siemensstadt Vergrößern
Die Kunstrasenplätze des SC Siemensstadt - rechts im Bild - sollen laut Ausschreibung des Senats saniert werden. © promo/SC Siemensstadt

Fairplay Geste des Monats für den SC Siemensstadt. Applaus, Osman Toprak! Der Jugendtrainer des SC Siemensstadt ist für sein Verhalten vom Berliner Fußball-Verband mit der „Fairplay-Geste des Monats“ ausgezeichnet worden. Was ist passiert? Im Titelrennen der C-Junioren-Kreisklasse A trafen der SC Siemensstadt II und der 1. FC Schöneberg II aufeinander. Das alles wurde „kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit zur Nebensache, als ein Schöneberger Spieler ohne Fremdeinwirkung schwer stürzte“, schreibt der Fußball-Verband. „Das Spiel war in der Folge lange unterbrochen und die Spieler und Verantwortlichen des 1. FC Schönebergs waren gedanklich bei ihrem Mitspieler.“ Also entschied Siemensstadt-Coach Toprak, die Partie frühzeitig abbrechen und mit dem aktuellen Spielstand von 1:3 für die Gäste werten zu lassen. Die Ehrung übernahm BFV-Präsident Bernd Schultz – hier ein Foto vom Geehrten.

„GOOOOLLD am ersten Renntag.“ Letzte Woche erst wies mich Christian Krabel von der Ruder Union Arkona (mit Sitz an der Scharfen Lanke) auf Top-Leistungssport in Kassel hin – und die Frauen aus Spandau gewannen dort prompt: Wollen Sie mal sehen, wie sich der „Havelqueen“-Achter über den Sieg gefreut hat? Bitteschön, gucken Sie mal hier auf die Facebook-Seite. „Der nächste Renntag ist am 16. Juli in Borsighafen in Tegel“, hatte Krabel erzählt. „Und am Sonntag, 17. Juli findet dann ebenfalls in Tegel der Renntag Rudern gegen Krebs statt.“ Der Klub im Netz: ru-arkona.de

Von Kladow über Hertha BSC nach Basel. Als Kind umdribbelte er mit seinem Bruder jeden Rhododendron auf dem Weg zum Sportplatz der Sportfreunde Kladow. Bei Hertha BSC kam er zu seinen ersten Einsätzen als Fußballprofi: Jetzt ist Anton Kade, 18, zum FC Basel gewechselt. Der deutsche Nachwuchsnationalspieler will dort den festen Sprung in den Männerfußball schaffen und hat bis 2026 unterschrieben. Hier das erste Interview mit dem Vereinskanal: Twitter FC Basel.

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Tribüne für Blau-Weiss Spandau? Der Sportplatz an der Wilhelmstraße wird bis 2024 abgerissen und 40 Meter südlich wieder aufgebaut. Die 50-Millionen-Euro-Pläne – hat zu tun mit dem Neubau der benachbarten Bertolt-Brecht-Schule – hatte ich Ihnen hier detailliert im Tagesspiegel-Newsletter vorgestellt. Jetzt war Sportstadtrat Frank Bewig, CDU, zu Gast im Vereinsheim „Endspiel“ von Blau-Weiss Spandau, das ebenfalls abgerissen wird. Der Verein wird während der Bauphase von mindestens einem Jahr woanders spielen müssen, ehe der neue Sportplatz fertig ist. Vize-Vorstand Bernd Schuster hat schon muntere Ideen für den neuen Sportplatz geäußert: „ein Ballfangnetz, eine Tribüne oder ein Mehrzweckraum im Vereinsheim“. Q: blau-weiss-spandau.de

Sportler des Jahres. Applaus ohne Ende gab's neulich auch schon in der Zitadelle! Über den Titel „Sportlerin & Sportler des Jahres 2021“ durften sich die amtierenden Weltmeister und Deutschen Meister der Senioren in den Standardtänzen Carolin und Martin Schmiel freuen. Die beiden bekommen jetzt einen Stein von Bürgermeisterin Carola Brückner, SPD, und Frank Bewig, CDU – keinen edlen Klunker, sondern einen „Ruhmesstein“ auf dem Walk of Fame im Südpark. Geehrt wurden 192 Leute, die mindestens Deutscher Meister geworden sind.

„Hier ist er, der neue Ostdeutsche Meister im Kanupolo“. Applaus geht an den Kanu-Polo Klub „Havelbrüder“ um Paul Bundschuh, der seinen Sitz auf der Insel Eiswerder hat. Am Wochenende gewannen die Spandauer bei den Ostdeutschen Meisterschaften auf dem Stausee bei Glauchau (liegt in Sachsen, nahe der Grenze zu Thüringen). Die U16 wurde in ihrer Leistungsklasse Vizemeister. Der Klub im Netz: ksvh.de/

111 Kilometer in 24 Stunden. Bei dieser Meldung zittern die Knie schon bei der Lektüre vor Anstrengung! „Die SUP-Kids der Wasserfreunde Spandau haben den 24-h-Benefizmarathon zugunsten Unicefs für eine beeindruckende Leistung genutzt“, erzählt mir Spandaus SUP-Experte Oliver Tusche. So ist zum Bespiel Marlon Daskiran 24 Stunden durchgepaddelt, kam auf 111 Kilometer und erhielt für diese Leistung einen Unicef-Fußball, handsigniert von Fußball-Nationalspieler Julian Draxler. P.S: Ich schrieb letzte Woche, die SUP-Abteilung habe ihren Sitz hinter der Zitadelle, aber die Paddler sind weitergezogen. Tusche: „Wir sind jetzt an der Waterkant und im Strandbad Plötzensee.“ sup04.de

„Run of Spirit“ im Johannesstift: die Bilanz. 400 Menschen haben beim diesjährigen „Run of Spirit“ mitgemacht („mit Rollstühlen, Füßen oder Rollfietsen“). Das meldet das Johannesstift um Anne Hanhörster. „Die elf Läufe in verschiedenen Kategorien boten wieder die Chance, sich im sportlichen Wettkampf zu messen oder einfach die Freude an Bewegung und Gemeinschaft zu teilen.“ Q: Johannesstift

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