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Blick vom Havelufer auf die Dischingerbrücke in Berlin-Spandau. Foto: André Görke
© André Görke

Baustelle noch vor Berlins Sommerferien Diese Havelbrücke wird zur Staufalle

Sie gehört zu den Top-Drei-Brücken in Spandau: die Dischingerbrücke im Zentrum. Jetzt wird dort gebaut. Hier die Zeiten – und Historie.


Und hier die nächste Baustelle, die Zehntausende im Berliner Westen treffen wird. Vom 4. bis 8. Juli wird die Dischingerbrücke in Berlin-Spandau zur bösen Staufalle – gemeint ist die große Brücke im Zentrum, die von den "Spandau Arcaden" Richtung Ikea über die Havel führt. Das kündigte Spandaus Baustadtrat Thorsten Schatz, CDU, jetzt im aktuellen Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel an. Den gibt es mit vielen exklusiven Bezirksnachrichten und in voller Länge einmal pro Woche hier: leute.tagesspiegel.de.

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Nach der Zitadellen-Brücke (54.000 Kfz) und der Freybrücke (47.000) ist die Dischingerbrücke die meistbefahrene Havelbrücke in Berlin-Spandau: 40.000 Kfz pro Tag. Das geht aus Unterlagen der Senatsverwaltung für Verkehr hervor. Dort rollt auch der M45 zum U-Bahnhof Ruhleben drüber, der ebenfalls im Stau stecken wird.

„Die hohe Verkehrsbelastung insbesondere durch Schwerverkehre führt zu einem vergleichsweise schnellen Fahrbahnverschleiß“, sagt Baustadtrat Thorsten Schatz.

Von Montag 4. Juli gibt es daher nur 1 Fahrspur Richtung Ikea; vom 6. bis 8. Juli fällt eine Fahrspur auch in Richtung der Arcaden weg. Die Baumaßnahme ist vom Senat, der am 8. Juli fertig sein will. Ein Verschieben in die Sommerferien (ab 7. Juli) sei nicht möglich gewesen.

Und hier noch fix ein kleines Brücken 1×1 zu dieser wichtigen Querung über die Havel: Jeder Ameisenhügel hat eine eigene Wikipedia-Seite, die stolze Dischingerbrücke dagegen: Fehlanzeige.

Erbaut wurde die Brücke in den 50er Jahren. Der Verkehr wurde damals neu sortiert. Foto: André Görke Vergrößern
Erbaut wurde die Brücke in den 50er Jahren. Der Verkehr wurde damals neu sortiert. © André Görke

Hier die Kurzfakten für den nächsten Smalltalk: Eröffnet wurde die Brücke am 22. Dezember 1956, 12 Uhr, und war damals mit 120 Metern eine der längsten Brücke der Stadt. Die Idee entstand zur legendären IBA und der Namensgeber war eine Größe der TU Berlin, Professor Franz Dischinger. Vorteil: Damit mussten nicht mehr alle durch die Altstadt rollen. Platt gemacht wurde damals eine Kleingartenkolonie an der Havel. Hier die Original-Texte, die ich im Tagesspiegel-Archiv für Sie gesucht habe.

[Lesen Sie mehr im Tagesspiegel: Diese drei Spandauer Brücken sollen laut Senat saniert werden - Was entsteht in der verwaisten WC-Anlage unter der Charlottenbrücke in der Altstadt? - 2022 beginnt die Planung für die neue Schulenburgbrücke am Südhafen (hier ist der Zeitplan) - Im August 2022 beginnt der kilometerlange Neubau am Havelufer für 60 Mio Euro]

Oktober 1954. Der Plan einer besonders großen Berliner Brücke steht im Tagesspiegel. Screenshot: Spandau-Newsletter Vergrößern
Oktober 1954. Der Plan einer besonders großen Berliner Brücke steht im Tagesspiegel. © Screenshot: Spandau-Newsletter

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