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Gerichtsmediziner und Charité-Chefarzt Otto Prokop im Porträt mit Anzug und Fliege. Foto: Polizei Berlin
© Polizei Berlin

Ausstellung über Charité-Gerichtsmediziner Otto Prokop Die Mauertoten auf dem Seziertisch

Historisches und Aktuelles in unseren Bezirksnewslettern, dienstags aus Tempelhof-Schöneberg, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. Die Themenübersicht.

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Sigrid Kneist berichtet aus TEMPELHOF-SCHÖNEBERG:

  • Otto Prokop war ein außergewöhnlicher Mediziner. Jahrzehntelang leitete er das Institut für Gerichtsmedizin an der Charité und war einer der führenden Rechtmediziner des vergangenen Jahrhunderts. 1957 hatte der Österreicher, der seinerzeit in Bonn tätig war, einen Ruf an die Charité erhalten. Das außergewöhnliche Renommee des in Ost-Berlin gelegenen Universitätsklinikums reizte ihn so sehr, dass er den Ruf annahm und mitten im Kalten Krieg gemeinsam mit seiner Frau in die DDR zog, um an der Charité zu arbeiten. Bei diesem für sein Leben bedeutsamen Schritt, hatte er "nicht die geringsten politischen Bedenken", wie er später sagte. Prokop empfand sich selber als völlig unpolitischen Menschen; auf seinem Seziertisch lagen aber auch die Mauertoten. Ihm ist jetzt die Ausstellung "Sezierte Wahrheiten - Otto Prokop und sein Institut für Gerichtliche Medizin im geteilten Berlin" in der Polizeihistorischen Sammlung im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke gewidmet. Mehr dazu im Newsletter, weitere Themen diesmal unter anderem: 
  • Schule fürs Leben: Izzet Mafratoglu und sein Boxgym
  • Durstig durch die Stadt: Nur zwei Trinkbrunnen in Tempelhof-Schöneberg
  • Einsicht ins Klo, aber keine Einsicht in die Straße: Diskussion um Toilettenstandort in Schöneberg
  • Campino von den Toten Hosen liest in Mariendorf: SPD-Politiker Lars Rauchfuß verschenkt Tickets
  • Theater in der Alten Mälzerei: Tickets zu verlosen
  • Noch hingehen: Ausstellung "Enthüllte Schätze" im Schöneberg Museum endet bald
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Aus SPANDAU meldet sich Robert Klages:

  • Gutspark Neukladow soll ausgebaut und möglichst barrierefrei werden
  • "Wir wollen dort reinfahren, wo alle reingehen": "Rollstuhlaktivistin" Ursula Lehmann stellt sich vor
  • Wohnraum verdrängt Gewerbe an der Waterkant: Gartenmöbelhandel sucht weiter nach einem neuen Standort
  • Sollten Lehrende zur Impfung gezwungen werden? Elternvertretung fordert Klarheit vom Bezirksamt zum Schulstart
  • Jüdisches Kulturschiff bekommt Heimathafen am Havelufer
  • Frau rassistisch beleidigt und mit Flasche beworfen
  • Adamshöfe in der Wilhelmstadt: 17 Wohnungen nach Nutzungsuntersagung seit 2017 leerstehend
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Aus MARZAHN-HELLERSDORF schreibt Pauline Faust:

  • Starkregen : 40 Liter pro Quadratmeter in Marzahn-Hellersdorf
  • SPD will unter Schlossteich Biesdorf nach Schätzen suchen
  • Skatspielen mit der Künstlerin Carola Rümper auf dem Boulevard Kastanienallee
  • HellD: freier Eintritt zu Kunst-, Nachbarschafts- und Popmusik- Festival
  • ZDF-Reportage über Marzahner Hausmeister
  • Mahlsdorf ist im Gespräch als Standort für Fahrradparkhaus
  • Schach in der Mark-Twain-Bibliothek
  • Ehrenamtliche können kostenfrei Selbsttests bei der Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf abholen
  • Urania-Mobil mit Videobox unterwegs, um Ihre Geschichten zu sammeln
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Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Marzahn-Hellersdorf, Spandau, Tempelhof-Schöneberg und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

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