Polizisten stehen vor der Sparkassen-Filiale am Ludolfingerplatz in Frohnau. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
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Banküberfall in Berlin Maskierte dringen in Sparkasse ein und knacken Schließfächer

In Frohnau brachen mehrere Täter in eine Sparkassen-Filiale ein – zunächst blieben sie unbemerkt. Noch ist unklar, ob sie Beute machten.

In Berlin-Frohnau sind am Mittwochvormittag mehrere Täter in den Schließfachraum einer Bank eingedrungen. „Derzeit ist noch nicht klar, ob sie Beute machen konnten oder nicht“, hieß es am Mittwoch von der Polizei. Unklar ist auch, um wie viele Täter es sich handelte. 

Nach ersten Ermittlungen soll die Bande bei ihrem Vorhaben gegen 11.00 Uhr in der Sparkassen-Filiale am Ludolfingerplatz von Mitarbeitern der Bank überrascht worden und daraufhin unerkannt entkommen sein. Verletzte gab es demnach nicht. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet. 

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Bereits in der Vergangenheit gab es Einbrüche in Schließfachräume von Banken - mit unterschiedlichem Erfolg. Ein spektakulärer Fall ereignete sich im Januar 2013 in Steglitz. Einbrecher hatten von einer Tiefgarage aus monatelang einen 45 Meter langen Tunnel gebohrt, der in den Tresorraum der Bankfiliale führte. Dort brachen sie 309 Schließfächer auf - und verschwanden mit der Millionen-Beute.

Im August 2013 versuchten Täter mit schwerem Bohrgerät einen Durchbruch von einem Nachbarhaus in den Tresorraum einer Bank in Wedding. Doch dort ging der Alarm los und die Einbrecher konnten noch vor Eintreffen der Ermittler und des Wachschutzes fliehen. (dpa)

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