Wer keinen Parkplatz findet und es eilig hat, wird schnell bestraft. Foto: Mike Wolff
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Start-up-Szene Weniger Ärger im Straßenverkehr

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Start-ups, die einen günstig durch die Stadt chauffieren oder freie Parkplätze melden, sind gefragt - auch weil sie die Nerven beruhigen.

Günstiger Taxi fahren, schneller einen Parkplatz finden – Start-ups, die unsere Mobilität verbessern und die Nerven beruhigen, sind gefragt. Vor allem in Großstädten. Während Uber mit seinen privaten Fahrern in der Kritik stand und dieses Vorgehen einstellen musste, hat Clever-Shuttle als Fahrdienstleister mit Elektroautos den Mobilitätspreis des Verkehrsministerium gewonnen. Das Berliner Start-up koordiniert elektronische Sammeltaxen durch die Stadt. Maximale Zeitverzögerung wegen möglicher Umwege und Zwischenstopps: 20 Minuten.

Die Gründer werben damit, dass sie umweltfreundlich sind und den Verkehr reduzieren, weil nicht nur eine Person im Auto sitzt. Deswegen könnten sie auch den halben Preis gewöhnlicher Taxifahrten anbieten. Die Fahrer von Clever-Shuttle seien Profis und sollten „so wenig Punkte in Flensburg wie möglich haben“, sagte Mitgründer Jan Hofmann am Mittwoch halbernst.

Was die Fahrt mit dem Taxi so bequem macht, ist auch die überflüssige Suche nach einem Parkplatz. Hier setzt das Start-up ParkHere an. Es entwickelt Sensoren, die freie Parkplätze erkennen und an Navigationsdienste oder Apps melden – ohne auf eine Stromversorgung angewiesen zu sein. In Parkhäusern werden sie auf den Boden geklebt, auf den Straßen in den Asphalt eingelassen.

Die Gründer eröffnen ein Büro im Silicon Valley, San Francisco. „In Deutschland ist smartes Parken zwar auch immer mehr im Kommen“, sagte Geschäftsführer Felix Harteneck. „Es dauert uns hier aber zu lange.“ Eine Frage aus dem Publikum: Wie werden denn die Daten der Nutzer gesichert? Welix Klaas vom Berliner Start-up Comodule hat ein E-Cargo-Bike entwickelt, das sich per Smartphone fernsteuern lässt. Auch diese Frage, meinte er, sei so typisch deutsch.

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