Geschenke zum Fest der Feste bekommt man beim Stopover in Island. Foto: mauritius images
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Christmas-Shopping in New York Die besten Tipps für Hardcore-Shopper
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Auch Hardcore-Shopper müssen essen

Shoppen bei Macy's: Da kann es schon mal eng werden in den Gängen. Foto: imago/Upi Photo
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Wer Heimweh kriegt, sollte jetzt eine Downtown-Subway entern. Auf zu „Century 21“. Die nette Kassiererin behauptet zwar, dass auch Franzosen und Japaner gern in diesem für seine preiswerten Waren berühmten Kaufhaus shoppen, aber die Chance, Deutsche zu treffen, ist trotzdem größer. Freundliches Personal, Spielzeug, Taschen, Schmuck, nur keine Rabattkarten, „weil alles schon so billig ist“. Das ästhetisch ungleich wertvollere, wenngleich teurere Einkaufserlebnis wartet gegenüber im „Ocular“, dem neuen Zentrum neben der World-Trade-Center-Gedenkstätte mit spektakulärer Architektur. Auf jeden Fall anschauen!

Obwohl Hardcore-Shopper natürlich eigentlich keine Zeit haben, lange in Restaurants herumzugammeln, müssen sie trotzdem essen. Am Park Place gibt es den Amish Market. Und in der Greenwich Street wartet ein bestens sortierter Wholefood Market mit gesundem Salat- und Suppenbuffet auf Shopaholics mit knurrendem Magen. Noch kauend kann man rasch die „Dirty Hippie“-Seife erstehen oder Räucherstäbchen, die in New York gerade wieder ganz groß sind.

"It’s Always Christmas in New York"

Dann noch schnell zu „Crate & Barrel“ ins Village, wo sie kleine Bilderrahmen als Baumschmuck verkaufen und elektrische Kerzen mit Fernbedienung für die Großeltern. Wer noch ein paar Kleinigkeiten braucht, kommt mit der Subway vom Herald Square rasch nach Brooklyn. Die Adresse in Dumbo lautet 145 Front Street. Da gibt es Bilder, Schmuck, Kunsthandwerk und den Strampelanzug mit der warnenden Aufschrift: „Ich weine, wenn mich hässliche Leute auf den Arm nehmen.“ Ein wichtiger Teil des ganzen Spaßes ist das Window Shopping. Vor der Enthüllung der Weihnachtsfenster in den Kaufhäusern stehen dort Sätze wie „Are you ready for the Greatest Show on Earth?“

Der Shopping-Spaß ist am 24. Dezember natürlich nicht vorbei, er wird nur dem Kind in der Krippe zuliebe für einen Tag unterbrochen. Denn schon am 26. Dezember beginnt bei Macy’s der „After Christmas Sale“, von dem die Angestellten im Visitor Center mit glänzenden Augen erzählen, weil dieser Schlussverkauf schließlich nur ein Vorbote ist für den „Super Duper Sale“ im Januar mit unfassbar günstigen Angeboten.

An einem Wolkenkratzer in der Fifth Avenue hing lange ein Sinnspruch, den eine Weihnachtsmarktbude im Bryant Park wieder aufgreift. Er ist so warm und augenzwinkernd, wie diese harte, schnelle Stadt im Grunde ihres Herzens selber ist, und sagt: „It’s Always Christmas in New York“.

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