Gebirgsflammkuchen mit Bergkäse, Blaubeeren und Alpenrosenhonig. Ein Rezept aus dem Buch. Foto: promo
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"Honig" - Unser Kochbuch der Woche Schön und Süß

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Honig soll man nicht heiß machen. Der gesunden Inhaltsstoffe wegen. Manchmal lohnt es sich aber trotzdem, wie "Honig - Das Kochbuch" beweist

Der Titel wirft Fragen auf: „Honig – Das Kochbuch“? Wo doch jeder Freund des Bienenverdauungsproduktes weiß, dass man die wertvolle Rohkost nicht über 40 Grad erhitzen soll? Die gesunden Inhaltsstoffe gehen sonst kaputt ... Die Lektüre zeigt dann aber, dass hier tatsächlich weniger gekocht als gebeizt, mariniert oder angerührt wird. Auch alle anderen Fragen, die man zum Thema haben kann, beantwortet der in warmen Farben gestaltete und auf rauem Papier gedruckte Band profund. Von der Antike an rollen die Autorinnen die Geschichte des Honigs auf, präsentieren Sorten und Geschmacksnotizen, porträtieren Imker und erklären Grundsätzliches zu Nährstoffen und Naturheilkunde.

"Besoffene Wildsau" oder Antioxidantien?

Dazu gibt es mehr als 80 Rezepte, die die gesamte Palette von Vorspeise über Hauptgang bis Nachtisch nebst Getränken abdecken. Ja, gekocht wird auch. Aber so was wie „Besoffene Wildsau“ klingt dann so lecker, dass die Frage nach Antioxidantien und Hyposensibilisierung komplett zweitrangig erscheint.

Eva Derndorfer & Elisabeth Fischer: Honig - Das Kochbuch, Brandstätter, 150 Seiten, 34,90 Euro

Heißt zwar Kochbuch, ist aber auch ein Anrühr-, Beiz- und Marinierbuch. Foto: promo
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